Typo3 – Alles Wissenswerte über Typo3

Alles Wissenswerte über Typo3 & Alles was man über Typo3 wissen muss!

Was ist Typo3?

Bei dem Skript Typo3 handelt es sich um ein Content-Management-System. Damit können die Nutzer die eigene Webseite nach den persönlichen Wünschen gestalten. Typo3 bietet dazu eine grafische Oberfläche, mit welcher selbst Laien sicher und schnell umgehen können. Hiermit können diese die eigene Homepage managen, ohne Programmierkenntnisse zu haben.

Neben Drupal, WordPress oder Joomla gehört Typo3 zu den beliebtesten kostenlosen Content-Management-Systemen. Das Programm schätzen etwa 500.000 Nutzer.
Typo3 ist ein besonders flexibles und leistungsstarkes webbasiertes Content-Management-System. Dies bedeutet, dass die Nutzer selbst ohne technische Kenntnisse in der Lage sind, die Inhalte auf der eigenen Webseite selbst zu pflegen.
Typo3 ist eine freie Software und damit Open Source. Dies bedeutet, jeder (ob gewerblich oder privat) kann es verwenden, ohne hierfür Lizenzgebühren bezahlen zu müssen.

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Typo3 wird aufgrund der hohen Funktionsvielfalt Enterprise CMS genannt.

Dabei gibt es viele Gründe, warum das Programm vor allem im professionellen Bereich in den Unternehmen eine optimale Lösung ist und anderen Anwendungen wie Drupal oder WordPress vorzuziehen ist. Die wichtigsten Merkmale sind:

• besonders viele Funktionen wie Multisitemanagement, Workflowfunktionen, Mehrsprachigkeit und Suchmaschinenoptimierung. Diese werden mit dem Kernsystem bereits an die Nutzer ausgeliefert und müssen nicht durch eine Installation von Drittanbieterprogrammen oder eine Neuprogrammierung aufgearbeitet werden.
• Neben der erheblichen Kosteneinsparung bedeutet dies sehr viel mehr Sicherheit und einfachere Update-Möglichkeiten.
• Ein umfangreiches Benutzermanagement gestattet es, den Zugriff für Redakteure nach deren Aufgaben einzugrenzen.
• Typo3 ist besonders flexibel. Eine zu Anfang kleine Webseite kann besonders groß werden, ohne dass es dabei zu Performance-Problemen kommen kann oder die Übersicht im Bereich des Backends verloren geht
• Die Association von Typo3 legt einen besonderen Wert auf Sicherheit. Daher unterliegt das CMS einem stetigen Security-Audit. Auf diese Weise werden mögliche Sicherheitslücken schnell gefixt und die Updates bereitgestellt
Die Funktionen von Typo3

Alles wissenswerte über Typo3

(c) pixabay.com / lmonk72

Das Content-Management-System von Typo3 bietet im Gegensatz zur kostenpflichtigen und kostenfreien Konkurrenz besonders viele Funktionen an. Durch etwa 5.000 zusätzliche Tools lässt sich das CMS beliebig erweitern.
Mit dem Programm können die Nutzer ganze Webseiten anlegen, Bilder einfügen, Texte erstellen und die fertige Webseite im Anschluss hochladen. Soll eine Webseite komplett neu erstellt werden, dauert dies allerdings einige Stunden. Die spätere Fortführung und Verwaltung der Webseite sind auch ohne Fachkenntnisse möglich.
Das Programm Typo3 wird als Erstes auf dem Webserver installiert. Dazu gibt es es im Netz zur Vorgehensweise viele Tipps. Im Anschluss können die Nutzer sich über einen definierten Bereich auf der eigenen Webseite in das System Typo3 einloggen. Eine besondere Software wird dabei nicht benötigt.

Eine Seite besteht im Programm Typo3 stets aus 1 bis n Elementen zum Inhalt. Diese Inhaltselemente besitzen einen speziellen Typen, das heißt ein bestimmtes Aussehen und eine definierte Struktur. Typo3 “kennt” von sich aus schon viele Inhaltstypen wie Überschriften, Texte, Text mit Bildern oder Bilder. Darüber hinaus können eigene Inhaltselemente vom Nutzer programmiert werden, was eine sehr hohe Vielfalt an Darstellungsmöglichkeiten ergibt. Mit den Inhaltselementen haben die Nutzer damit die Möglichkeit, jede Webseite nach den eigenen Vorstellungen beliebig zu strukturieren und zu gestalten.
Diese Gesetzmäßigkeit der Seitenstrukturierung ist ein wichtiges Leistungsmerkmal von Typo3 und gestattet beispielsweise, dass Teilbereiche der Webseite manuell oder zeitgesteuert ein- oder ausgeblendet werden können, dass diese lediglich für eingeloggte Nutzer einer bestimmten Gruppe zu sehen sind und in eine bestimmte Suche ein- bzw. ausgeschlossen werden können.

Das Programm Typo3 wird, im Vergleich zu CMS-Systemen wie Drupal oder WordPress, besonders stark im deutschsprachigen Raum verwendet.

Das System wurde von Kasper Skårhøj in den neunziger Jahren entwickelt und heute wird die Entwicklung von Mathias Schreiber und Benjamin Mack weitergeführt.

Vor- und Nachteile von Typo3

Die Vorteile von Typo3 sind besonders vielfältig.

• Es ist stabiler als das Programm WordPress und andere CMS-Systeme. Dieses Content-Management-System ist auf Skalierbarkeit und Komplexität ausgerichtet. Deshalb kann eine derartige Installation mit vielen Besuchern der Seite gut umgehen und unternehmensweit verwendet werden.
Es ist vor allem für mittelständische Unternehmen gut geeignet. Sehr viele Mittelständler haben den Vorteil des CMS erkannt. Im deutschsprachigen Raum ist es zurzeit das beliebteste CMS.
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Die Anzahl der Nutzer ist sehr hoch. Wenn das System vor allem im deutschsprachigen Raum verwendet wird, gibt es viele Anwender. Die Zahl der Nutzer und Unternehmen ist entsprechend hoch. Annähernd gibt es mehr als 30’000 der Installationen auf der Welt. Hierdurch wird es auch für IT-Unternehmen interessant hierfür Erweiterungen zu formulieren.
• Die Sicherheit ist ein hoher Vorteil des Programms. Von Beginn an war das Thema Sicherheit ein bedeutender Aspekt der Entwicklung. Besonders für große Unternehmen ist dies ein Gesichtspunkt, welcher ausschlaggebend ist, vor allem für Unternehmen aus Deutschland. Auch daher liegt das CMS im Trend.
• Hierbei besteht eine begrenzte Nutzung und dadurch eine höhere Sicherheit. So wird Typo3 in erster Linie im deutschsprachigen Raum verwendet. Deshalb verringert sich die Zahl der Web-Attacken auf dieses System. Bei Programmen wie WordPress sieht dies ganz anders aus, bei dem stets Webangriffe aus der ganzen Welt erscheinen.
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Typo3 ist Open Source und somit kostengünstig. Die Lizenzen dieser Software sind stets ein Thema. Hierbei entfallen die Lizenzkosten gänzlich, da die Software Open Source und somit lizenzfrei für die Nutzer bereitgestellt wird.
• Das Programm ist für Laien sehr gut nutzbar: Sobald Typo3 implementiert und programmiert ist, kann es von Laien sehr gut benutzt werden. Durch ein einfach zu bedienendes Backend lassen sich neue Objekte wie Dokumente, Bilder, Texte und Videos einfach hinzufügen.
• Typo3 ist besonders leistungsfähig. Der Nutzer kann aus einer Installation mehrere Webseiten oder Portale betreiben. Zugleich ist das Programm so ausgelegt, dass es die große Last optimal verteilt und dabei besonders leistungsfähig bleibt.

Die Benutzerrechte kann der Anwender flexibel definieren. Dies erlaubt zugleich den Umgang mit großen Datenmengen. Zudem gibt es mehr Möglichkeiten zur Individualisierung sowie eine logische und übersichtliche und Darstellung der Inhalte.

Typo3 besitzt jedoch auch Nachteile.

• Oftmals ist ein hohes Fachwissen notwendig. Für eine Implementierung braucht es einen gewissen Grad an Fachwissen. So wird hier ein PHP-Entwickler nicht in der Lage sein mit diesem Programm umzugehen. Meistens wird er viel Zeit für die Einarbeitung brauchen. Anders als Drupal oder WordPress braucht es auf bestimmten Gebieten ein spezielles Wissen.
• Der Quellcode bei Typo3 ist offen und deshalb für jeden Anwender einfach einsehbar. Dabei werden Sicherheitslücken durch Dritte besonders schnell erkannt und genutzt. Deshalb sollte der Nutzer solch eine Installation so aktuell wie möglich halten.
• Änderungen sind in Typo3 meistens mit hohem Aufwand verbunden: Möchte der Nutzer die Funktionen verändert haben, benötigt es in den meisten Fällen einiges an Zeit, was den Aufwand und die Kosten erhöht.
• Die Wartung von schlecht umgesetzten Weiten ist hierbei sehr hoch. Wird das Programm von Laien umgesetzt, wird es künftig meistens zu Herausforderungen bei den Wartungsarbeiten führen. Eine passende Implementierung ist von Beginn an daher erstrebenswert.
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Die Kosten und der Aufwand sind mit Typo3 höher. Grundsätzlich sind die diese Aspekte in einem Projekt höher. Dies hat unterschiedliche Gründe.
Die Entwicklung ist fast nur lokal verfügbar: Jene Entwickler für das CMS gibt es nahezu nur im deutschsprachigen Raum, wo der Stundensatz im Allgemeinen höher ist. Eine Unterstützung, in diesen Projekten, von einem Offshore Team ist zurzeit noch eher gering.
• Es gibt etwas weniger als 80’000 Entwickler, die auf diesem Gebiet tätig sind. Die Nachfrage ist allerdings um einiges größer als das Angebot an Entwicklern und den passenden Dienstleistungen. Dies schlägt sich oftmals in höheren Tagessätzen sowie dem Mangel an Kapazitäten nieder.
Die Geschichte von Typo3

Typo3 wurde im Jahre 1997 von Kasper Skårhøj, einem Dänen, entwickelt, um das Design von dem Inhalt abgrenzen zu können. Zuerst nutze dieser das Programm, um für die Kunden Webseiten zu programmieren. In den darauffolgenden Jahren fand Skårhøj immer mehr Anhänger, wie den bekannten Informatiker David Siegel, welche dieses Projekt mit unterstützen. Dann erblickte im Jahre 2000 die erste Beta-Version von Typo3 das Licht der Welt.
In den kommenden Jahren kamen viele Fans hinzu. Dazu gehörte auch Mittwald bzw. der Direktor Robert Meyer. Um den Einstieg für die Nutzer in Deutschland zu erleichtern, schrieb er die erste deutsche Dokumentation von Typo3. Etwas später folgte das bekannte Buch „Praxiswissen Typo3 CMS“, welches es nun mittlerweile in der 10. Auflage in Handel gibt. Zudem ist Mittwald der Typo3-Hoster der ersten Stunde und kennt dieses CMS besonders gut.
Ab dem Jahre 2000 wurden mehrere Versionen von Typo3 mit neuen Bugfixes und Funktionen veröffentlicht, bis 2011 die erste Long-Term-Support-Version 4.5 released worden ist.

Es folgten die Typo3-Versionen 6, 7 und 8. Jedoch erfolgte dies nach einem neuen Entwicklungsmodell. Mit den öffentlichen Sprint-Releases kann der Nutzer den Weg zu der neuen LTS Version begleiten. Dieses Modell hat offensichtlich überzeugt, denn heute noch wird nach diesem verfahren.
Ein bedeutender Meilenstein folgte im Jahre 2016. Dies war die Gründung der Typo3 GmbH. Mit jenem Unternehmen wurde die Herausforderung gelöst, nur freiwillige Entwickler finden zu können. Seither kümmert sich die Typo3 GmbH um die Entwicklungsarbeit.

Die Anwendungsmöglichkeiten von Typo3

Für Administratoren und Seitenbetreiber hat das System eine sehr lange Erfolgsgeschichte, weil es einen bejahenden ROI durch beständige Applikationen liefert, welche auf Langfristigkeit ausgelegt werden. Einige hiervon sind zum Beispiel bereits seit über 10 Jahren online, was mit regelmäßigen Updates verbunden und sind trotzdem flexibel genug ist, um Fortschritte integrieren zu können.

Typo3 bietet eine optimale Unterstützung für Lokalisierungen und die Mehrsprachigkeit mit nützlichen Funktionen wie beispielsweise die Möglichkeit, Inhaltselemente parallel zu übersetzen. Die Oberfläche für Administratoren ist responsiv und eine responsive Vorschau ist ebenfalls integriert. Beides unterstützt die Arbeit mit beliebigen Bildschirmgrößen und Geräten.

Für Entwickler bringt die neue Version 8.x moderne Implementierungen und Workflows mit sich wie zum Beispiel die komplette Cloud-Kompatibilität, Kompatibilität mit PHP 7 und Composer-basierte Paketverwaltung. Dabei wurde Doctrine als Datenbankabstraktionsschicht eingeschlossen und auf diese Weise die Kompatibilität von mit Postgres, MS-SQL, MySQL und anderen bekannten Datenbanktechniken ermöglicht. Bei der Anpassung und der Erstellung von Webseiten und Applikationen können alle Entwickler auf über 6.000 Extensions zurückgreifen. Die Versionen für Typo3 werden alle 18 Monate in regelmäßigen Abständen herausgegeben. Die Version 8 ist im März 2016 veröffentlicht worden. Bis zum Release von v9 LTS im Jahr 2018 wird jene Version vollumfänglich unterstützt und bis März 2020 werden für die Version sicherheitsbedeutende Updates geliefert. Nach dem Ablauf der regulären Laufzeit und des Supports durch die Gemeinschaft bietet die Typo3 GmbH einen kostenpflichtigen Long-Term-Support. Ein solches Angebot gilt jeweils für die Version, dessen Support kürzlich eingestellt worden ist.

Bei der Meldung und zugleich bei der Lösung von Sicherheitsproblemen mit dem Programm und Extensions von Drittanbietern geht das Sicherheitsteam nach den bekannten Best Practices vor. Dieser Bericht kann abonniert werden, um hinsichtlich der bestehenden Sicherheitslücken im Core von Drittanbietern aktuell zu bleiben.
Neben der klassischen Verwaltung der Nutzer, bietet das beliebte System sowohl eine dynamische als auch statische Suchfunktion, ein mehrsprachiges Front- und Backend und SEO-freundliche URLs. Aufgrund jener facettenreichen Funktionalitäten, stellt Typo3 erhöhte Anforderungen an die Konfigurations- und Leistungsfähigkeit, als klassische CMS wie beispielsweise WordPress.
Beispiele für Erweiterungen und Einsatzgebiete von Typo3 neben einer klassischen Webseite sind Digital-Asset-Management, Nachrichtenportale und Shop-Systeme.

Die Eigenschaften von Typo3

Typo3 ist multisitefähig. Der Seitenbaum, das Datenmodell, der Entwurf des Vererbens und zugleich die Benutzerverwaltung sind darauf abgestimmt, eine leistungsstarke Installation mit vielen Webseiten zu betreiben. Mit einer Typo3-Installation lassen sich beliebige viele Webseiten betreiben. Diese können die Konfiguration als auch die Inhalte teilen, zusammenfügen und wiederverwenden. Die eine Installation ermöglicht außerdem spezielle Benutzerzugänge, um bestimmte Änderungen ausführen zu können, Leistungsmerkmale und einzelne Seiten genau dort einzusetzen, wo diese benötigt werden. Somit ist Typo3 vor allem auf große Unternehmen abgestimmt, bei welchen gesetzliche Anforderungen oder Produktnamen sich zwischen den Ländern unterscheiden können. Dies bedeutet, dass die zentrale Kontrolle über den Inhalt und über sämtliche Elemente der Strategie behalten wird und auch den Überwachungen entsprechend den Anforderungen ein Zugriff gebilligt werden kann.
Wenn einzelne Webseiten erstellt werden, werden diese im Cache von Typo3 zwischengespeichert. Hieraus resultiert, dass die Performance einer Webseite nicht nur davon abhängig ist, wie viele Applikationen es in einer Multisite-Installation gibt, sondern von der Größe der Datenbank – was ebenfalls mit dem Einsatz von Datenbanktechnologien einfach einzustellen ist.

Typo3 ist ebenfalls multilingual. Das Programm ist bei der Pflege und der Gestaltung von mehrsprachigen Webseiten besonders benutzerfreundlich. In Zusammenhang mit der Multisite-Fähigkeit bildet dies eine besonders leistungsstarke Kombination. Es gibt zum Beispiel eine Typo3-Installation, welche für 66 lokale Webseiten in 88 unterschiedlichen Sprachen eingesetzt wird und die hierbei performant und besonders einfach zu pflegen ist.
Die Übersetzungsoberfläche von Typo3 ist intuitiv bedienbar. Dabei sind unterschiedliche Hilfsfunktionen integriert. Eine hiervon ist, dass übersetzte Element in Abhängigkeit der übergeordneten Elemente, welches angelegt werden kann. Sobald diese als „erledigt“ abgehakt sind und das übergeordnete Element verändert wird, kann das System die Übersetzungen markieren und die zuständigen Mitglieder der Redaktion über die notwendigen Übersetzungen informieren.

Die Bedeutung des Cache

Der Cache des Seiteninhalts ist ein Typo3-interner Zwischenspeicher, welcher den Server bei der Zusammenstellung der auszugebenden Seite entlasten soll.

Wurden Texte, Bilder und Aufbau einer Seite einmal aus der Datenbank entnommen und umgerechnet, wird die Ausgabeseite in jenem Zwischenspeicher gesichert. Beim folgenden Aufruf einer auf diese Weise abgespeicherten Seite kann diese ausgegeben werden, ohne dass zum Beispiel Bildelemente neu berechnet werden müssen.
Der Cache mit den Inhalten der Seite leert sich mit der Zeit von selbst, muss jedoch auch nach der Änderung durch den Anwender von Hand wieder geleert werden, sodass neue Inhalte angezeigt werden können. Dies geschieht über die Symbol-Schaltfläche innerhalb der Kopfzeile des Systems.
Das Database-Cache-Backend erstellt das Schema für die Datenbanktabellen automatisch, die dafür gebraucht werden und stellt jeder Tabelle ein „cache_“ voran (bzw. „cf_cache_“) voran. Über den Datenbank-Schema-Vergleich werden diese dann erstellt. Das PDO-fundierte Database-Cache-Backend kann verwendet werden, um den Cache in eine weitere Datenbank abzuspeichern.

Für jede große oder mittelgroße TYPO3 Installation empfehlen Experten eines der Key-Value Services, da die Webseite damit zu etwa 30 Prozent schneller geladen haben, als wenn von Datenbank-basiertem Cache Backends auf Redis gewechselt wurde. Jedes Cache-Backend hat unterschiedliche Optionen, die angewandt werden können. So kann ein File-basiertes Backend konfiguriert werden, um jenen Pfad zum Cache-Ordner anzupassen. Dabei benötigt ein Redis-Cache-Backend die Zugangsdaten zum passenden Redis-Server um zu funktionieren. Typo3 kann gänzlich erweitert werden, um eigene Cache-Backends entwickeln zu können, es benötigt dazu nur die PHP Klasse, welche das Cache-Backend-Interface implementieren kann.

Die PHP-Standards-Recommendation-Group hat vor einiger Zeit zwei Standard-Recommendations für PHP-Frameworks publiziert. Dies sind der PSR-6 (Cache) sowie der PSR-16 (Simple Cache). Hierbei gibt es das Caching-Framework von Typo3 und die Features schon viele Jahre vor diesen Standards und obwohl die Standardisierungen generell gut sind, sind Experten bis heute entschlusslos, ein PSR zu übernehmen, weil sie entweder zu viel analysieren oder zu wenig Tagging-Funktionalität besitzen.

Die Bedeutung des Seitenbaums

Der Seitenbaum in Typo3 stellt die Struktur der Webseite übersichtlich für den Nutzer dar. In diesem Baum können die Anwender bestehende Seiten verschieben, neue Seiten anlegen und diese zugleich neu organisieren.
Der Seitenbaum bildet die Seitenhierarchie und den Aufbau der Webseite in der Ordnerstruktur ab, ähnlich wie dies vom Windows-Explorer bekannt ist.
Einzelne Seiten können hierbei beliebig viele Unterseiten haben, welche im Seitenbaum eingerückt dargestellt werden.
Der Übersicht halber kann der Nutzer die Unterseiten in der Anzeige des Seitenbaumes aus- oder einblenden. Dazu wird einfach auf den Pfeil direkt vor dem Symbol der übergeordneten Seite geklickt.
Das Symbol vor dem Seitennamen gibt dem Anwender einen Hinweis auf den Typ der Seite. Eine normale Webseite wird zum Beispiel als Textblatt dargestellt, ein. Datensatz.- bzw. Dateiordner als Karteikarte und eine versteckte Webseite als Textblatt mit einem „Durchfahrt-Verboten“-Hinweis in Rot. Wenn die Anwender mit der Maus über das Zeichen fahren und etwas warten, wird der aktuelle Seitentyp der Seite kurz in einem Popup mit Hinweis angezeigt.

Die Seitentypen in Typo3

In Typo3 kann der Nutzer zwischen verschiedenen Seitentypen wählen. Hierbei besitzt jeder Typ spezielle Funktionen und Eigenschaften.
Grundsätzlich kann der gewünschte Seitentyp schon beim Anlegen einer Webseite angegeben oder falls die Webseite schon existiert in den Eigenschaften eingestellt werden. Der Typ Standard ist jener Seitentyp in Typo3, welcher am häufigsten genutzt wird. Wendet der Nutzer diesen Seitentyp auf seine Webseite an, dann kann die Seite mit Inhalt befüllt werden. Das dazugehörige Symbol, das im Seitenbaum neben der Webseite erscheint, ist ein leeres Seitenblatt. Seiten des Typs Verweis leiten innerhalb des Typo3-Systems zu weiteren Seiten weiter. Das Symbol, welches im Seitenbaum neben der Seite zu sehen ist, ist ein Blatt mit einem Pfeil für die Weiterleitung.

Die Bedeutung der Inhaltselemente

Typo3verfügt über eine große Zahl an Inhaltselementen, die die Anwender zur individuellen Gestaltung der eigenen Webseite verwenden können.
Um die unterschiedlichen Inhaltselemente zu erreichen bzw. in den Bereich im Backend von Typo3 einzupflegen, öffnen die Anwender über den Linksklick auf den Hinzufügen-Button das Kontextmenü, in welchem die Inhaltselemente nach Arten sortiert sind und aufgezählt angezeigt werden. Mit dem Linksklick auf das jeweilige Element öffnen die Nutzer das detaillierte Fenster zur Bearbeitung des Inhaltselements.
Hierbei ermöglicht das Element Überschrift in der Webseite innerhalb der Texte unterschiedliche Arten von Überschriften zu platzieren. Dann können zum Beispiel am Beginn der Webseite eine Hauptüberschrift und innerhalb des Textes einzelne Zwischenüberschriften verfasst werden.
Das Text-&-Media-Element ist das Multitalent unter allen Inhaltselementen. Mit dem Element können die Anwender eine Überschrift, Bilder und Fließtext in einem ausgeben. Damit lassen sich komplexe. Absätze oder Textabschnitte mit jenem Element realisieren.

Die Bedeutung des Mail-Formulars in Typo3

  • Das Mail-Formular gestattet die Erstellung des Kontaktformulars mit unterschiedlichen Feldern.
  • Um das Kontaktformular auf die Seite einzubinden, verfügt Typo3über ein spezielles Inhaltselement mit der Bezeichnung Mail-Formular.
  • Ein neues Formular kann daher als neuer Inhalt der Seite mithilfe des Reiters Formulare neu angelegt werden – das dazugehörige Element ist dabei das Mail-Formular. Nach dem Anlegen dieses Elements befinden sich alle wichtigen Einstellungen in jenem Reiter Formular.
  • Auf der Webseite befindet sich nur ein größeres Eingabefeld, wo schon drei Einstellungen konfiguriert sind. Diese Konfiguration des neuen Formulars kann direkt über das Einfügen einer passenden Konfiguration passieren oder die Anwender benutzen das Formular Wizard.

Die Bedeutung des Browsers

Die Anwender können das Typo3-System mit jedem Browser nutzen, jedoch sollte dieser die neusten Internet-Techniken sicher unterstützen. Deshalb raten die Experten, einen aktuellen Browser zu verwenden, dessen Version nicht älter als 1 bis 2 Jahre ist. Generell wird ein weit verbreiteter Browser in den neusten Versionen empfohlen. Dies sind zum Beispiel Chrome für Windows und für Mac, Firefox, Safari, Windows Internet Explorer für Windows sowie Microsoft Edge.
Hierbei sollten die Anwender bei allen Browsern verschiedene Aspekte beachten. Diese sollten das Caching des Browsers stets auf “Immer beim Öffnen der Seite erneuern” stellen, so das diese nicht auf Inhalte jener im Cache befindlichen Informationen zurückgreifen. Ebenso sollten Cookies akzeptiert und das JavaScript zugelassen werden.
Zur redaktionellen Bearbeitung und zur Administration einer Typo3-Webseite empfiehlt sich die Verwendung des Browsers Firefox. Die Nutzung anderer Browser wie zum Beispiel dem besonders bekannten Internet Explorer ist ebenfalls möglich. Der Internet Explorer der Marke Microsoft hält sich allerdings nicht in jeder Beziehung an den HTML-Standard, sodass eventuell im Einzelfall mit ungeahnten Ergebnissen zu rechnen ist.

Die Bedeutung von Back- und Fontend

Gemäß der Aufteilung von Bearbeitung und Ansicht einer Webseite bietet das Programm Typo3 zwei Benutzeroberflächen, welche als Backend und als Frontend bezeichnet werden. Die Frontend-Oberfläche ist jene Ansicht einer Webseite, welche alle Nutzer im Internet sehen, wenn diese die Adresse öffnen. Diese Oberfläche stellt die fertig programmierte Webseite dar. Die Backend-Oberfläche wird zugleich innerhalb des Browsers angezeigt und steht den Anwendern als Webseiteninhaber und anderen Redakteuren der Seite für die Eingabe aller Inhalte zur Verfügung. Damit wird die gesamte Arbeit erledigt, welche zur jeweiligen Ansicht im Frontend führt.
Alternativ kann der Nutzer die Inhalte im Frontend ebenfalls bearbeiten. Das Backend ist die Rückseite einer Webseite. Dies ist die Werkstatt, zu welcher nur die jeweiligen Zutritt haben – in welcher all die interessanten Dinge produziert und gespeichert werden, die dann in das Schaufenster, das Frontend, eingestellt werden.
Wie in jeder optimalen Werkstatt, haben die Anwender auch im Backend von Typo3 eine Vielzahl von Möglichkeiten und Werkzeugen zur Verfügung, um hiermit zu arbeiten. Diese besitzt verschiedene Anwendungsbereiche und Funktionsweisen. Der öffentliche Bereich einer Webseite, wie dieser im Internet für alle Besucher zugänglich ist, wird generell als Frontend bzw. als vordere Seite einer Webseite bezeichnet. Den geschützten Adminbereich, in welchem Inhalte und die Struktur der Webseite bearbeitet und angelegt werden, ist das Backend bzw. die Rückseite einer Webseite. Das Backend ist damit die Schaltzentrale, in welcher die Nutzer arbeiten und derjenige Teil des Programms, welchen der Besucher der Webseite nicht zu sehen bekommt. Somit ist das Frontend die Bühne, auf welche die Nutzer ihre Inhalte zeigen.
Mit Typo3 können standardkonforme Webseiten erzeugt werden. Für eine Arbeit im Backend empfehlen Experten ebenfalls einen modernen Browser wie zum Beispiel Google Chrome oder Mozilla Firefox.

Zum Backend von Typo3 gelangen die Anwender, indem diese in der Adresszeile des Browsers an die Domain ‘/typo3’ hinzufügen wie beispielsweise www.Webseite .de/typo3).
So geben die Nutzer in die Eingabemaske den Benutzernamen und das Passwort ein und klicken Sie im Anschluss auf „Anmelden“.

Die Anwender sollten beim Anmelden sicherstellen, dass der Browser Popups und Cookies dieser Seite zulässt. Ansonsten ist die Anmeldung im Backend nicht ausführbar.
Eine gute Alternative, um schneller die Inhalte der Webseiten zu bearbeiten, ist das Frontend-Editing. Dabei können die Nutzer jeden Inhalt der Seite ausgehend von der Frontend-Sichtweise der Webseite ändern. Damit das Frontend-Editing aktiviert wird, müssen die Anwender im Backend angemeldet sein und zugleich die Popups akzeptiereb. Über das [Ansehen]-Zeichen im Kontextmenü des Seiteninhalts oder der Seite können diese sich die eigene Webseite anzeigen lassen. In der Frontend-Ansicht der Webseite wird dem Anwender stets, wenn diese im Backend angemeldet sind, das Admin-Panel von Typo3 angezeigt. Wenn die Nutzer es mit Klick auf den Pfeil an der rechten Seite öffnen, erscheinen Stifte mit der Bearbeiten-Funktion hinter den jeweiligen Elementen des Inhalts der Seite, hinter den Texten, Überschriften und Bildern. Zugleich befinden sich am unteren Rand jedes Inhalts der Seite eine Reihe mit Symbolen zur Bearbeitung, mit deren Hilfe die Anwender den kompletten Inhalt selbst editieren können. Jene Symbole sind den Symbolen im Bereich des Backends sehr ähnlich und die Anwender können hiermit auch dieselben Funktionen ausführen. Durch die Speicherung im Frontend sind die vom Nutzer ausgeführten Änderungen schon gesichert.

Es muss jedoch beachtet werden, dass sich hierdurch im Backend nicht automatisch der Inhalt der Seite ändert. Sollten die Nutzer daher im Backend das Formular zur Eingabe der Inhalte noch offen haben, sollten diese es in diesem Fall schließen, ohne es zu abzuspeichern. Wenn die Anwender im Backend abermals speichern, wird jene Änderung, die diese im Frontend abgesichert haben, durch den aktuellen Stand des Dokuments im Backend erneut überschrieben. In der Frontend-Ansicht wird stets der Stand des letzten Speichervorgangs angezeigt. Im Zweifelsfall können die Nutzer sich durch Aktualisieren vergewissern.

Das Baukastenprinzip von Typo3

Wie bei anderen CMS-Systemen ist es bei Typo3 ebenfalls notwendig, sich mit der Arbeitsweise, den zahlreichen Möglichkeiten und den modularen Elementen auseinandersetzen. Zu Beginn bietet sich der über die Homepage des Programms verfügbare Typo3Winstaller an, welcher das System lokal auf dem Computer installiert und MySQL und PHP emuliert. So machen die Anwender sich „gefahrlos“ mit dem großen Werkzeug vertraut. Das generelle CMS-Prinzip ist die Bearbeitung in Echtzeit auf sämtlichen Plattformen über einen Webbrowser wie Safari oder Firefox. Ist das System auf dem Server optimal eingerichtet, greifen die Nutzer über das Backend auf die Webseite zu und nehmen alle Einstellungen vor, legen neue Webseiten an und füllen sie mit den jeweiligen Informationen. In der Sandbox können die Änderungen getestet werden, ohne dass die „Live-Seite“ unterbrochen wird.

In Typo3 gibt es zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten. Dieser Baukasten ist so ausgerichtet, dass er dem Anwender viele vorkonfigurierte Inhaltselemente und Designs anbietet. So haben die Nutzer viele Gestaltungsfreiräume und können der eigenen Gestaltungskraft freien Lauf lassen. So können diese eine besonders ansprechende Webseite konzipieren, was für einen professionellen und modernen Internetauftritt sorgt.
Die Suchmaschinenoptimierung ist mit Typo3 ebenfalls ganz einfach. Auf diese Weise werden dieser Anwender auf Google und weiteren Suchmaschinen gefunden. Durch das integrierte SEO-Tool haben diese die Suchmaschinenoptimierung immer unter Kontrolle. Sie erkennen mit einem Blick, ob alle nötigen Informationen gepflegt sind, damit die Besucher und die Suchmaschine Google zufrieden sind. Zugleich gibt es hierbei eine Vorschaufunktion und Optimierungsvorschläge.

Die Vorteile des Baukastenprinzips

Das Baukastensystem bietet folgende Vorteile. Der Aufbau der Webseite ist kostenlos und lizenzfrei, da Typo3 ein Open-Source-System ist. Damit bleiben die monatlichen Lizenzkosten auf jeden Fall erspart! Das Baukastensystem ist erheblich günstiger als neu entwickelte und eigenständige Webseiten, aber ist trotzdem unterschiedlich zu erstellen.
Der Aufbau ist hierbei sehr viel unkomplizierter und einfacher als andere Content-Management-Systeme und funktioniert besonders schnell. Für die Besucher ist es sehr wichtig, dass die Webseite responsive gezeigt wird, wenn diese sie auf dem Tablet, Smartphone oder Desktop besuchen. Responsive bedeutet dabei, dass sich der Inhalt dem Gerät automatisch anpasst. Das Baukastensystem ist jeweils an den verschiedenen Bildschirmgrößen optimal angepasst und auch an die Schriftgröße, welche sich automatisch vergrößert oder verkleinert. Das Ziel des responsive Webdesigns ist es, die Webseite auf jedem Gerät benutzerfreundlich darzustellen. Um im Google Ranking oder im Ranking der anderen Suchmaschinen nicht zu verschwinden und immer mit oben zu sein bietet das Typo3-Theme eine Suchmaschinen- sowie eine Socialmedia-Optimierung. Dies fördert in erster Linie die Nachhaltigkeit der Webseite und die optimale Darstellung von Inhalten auf den Socialmedia-Seiten.

Das Besondere an der Funktion ist der WYSIWYG Editor. Auf diese Weise werden die Designs individuell anpassbar und hierdurch haben die Nutzer einen höheren Spielraum mit dem Aufbau der eigenen Webseite. Dies ist in der vereinfachten Version anderer Systeme nicht möglich. Beispielsweise kann der Farb- und der Inhaltsaufbau und die Schriftart dem eigenen Logo angepasst werden. Hierzu bietet Typo3 mehr als 2000 verschiedene PlugIn´s bzw. Erweiterungen, um die Präsenzen im Netz einzigartig zu gestalten und mit weiteren Funktionen auszustatten.

Die Nachteile des Baukastenprinzips

Die Ernüchterung bei den Anwendern von Baukästen ist meistens sehr groß. Die Technik eines Baukastens ist für nachhaltige Ziele im Bereich des Marketings meist nicht ausreichend. Vor allem in umkämpften Märkten, wenn die Möglichkeiten im Online-Marketing und bei Google nicht gegeben sind, zeigt der Baukasten viele Schwächen aufgrund der ungenügenden Technik und des abgeschlossenen Frameworks.
Bei Webseitenbaukästen lässt sich eine Mehrsprachigkeit anlegen, allerdings zeigen die Probleme sich im Detail. Daher muss beispielsweise bei Jimdo eine Seite 1:1 abgebildet werden. Dies führt zu Fehlern, wenn nicht alle Webseiten übersetzt werden. In Bezug auf die eigene Sitemap je Sprachmandant kann es ebenfalls bei Wix oder Typo3Probleme geben. Mit den unterschiedlichen Verzeichnisstrukturen haben sämtliche Baukästen ihre Probleme.

Die Multi-Domain-Fähigkeit von Typo3

Für das Design der Webseite nutzt Typo3 wie andere Content-Management-Systeme das „Cascading Style Sheets“ (CSS). Hier legen die Anwender alle generellen Layoutmerkmale wie Hintergrundfarbe, Standardschriften und Basisgröße der Webseite fest. Da dies hedocg vor allem für Einsteiger zu schwierig ist, setzt Typo3 wie Joomla oder WordPress auf Templates. Im Netz findet sich eine Vielzahl an Vorlagen, die die Anwender teilweise kostenlos nutzen können. Zudem ist„Typo3 multidomainfähig und daher in der Lage, mehrere unabhängige Webseiten ohne Erweiterungen vergleichbar im Backend zu verwalten. Künftig können die Webseiten in unterschiedlichen Sprachen angeboten werden. Damit eignet sich das CMS-System auch für große Projekte.
Mehrsprachigkeit ist in Typo3 eine wichtige Funktion und daher stellen Webseiten mit vielen Sprachen keine Probleme mehr dar. Zudem können die Nutzer dank der Multi-Domain-Fähigkeit verschiedene eigenständige Webseiten in einem Typo-System administrieren und haben gleichzeitig die Möglichkeit, sämtliche Inhalte zusammen zu nutzen.

Die Bedeutung des Multi-Domain-Setups

In Typo3 lässt sich die Einbindung des Multi-Domain-Setups recht einfach umsetzen. Hierzu sind im Backend lediglich zwei Schritte nötig. Der Start einer Webseite ist im Backend von Typo3 mit einem Globus gekennzeichnet. Wenn dies nicht der Fall ist, können die Anwender dies in den Seiteneigenschaften unter „Verhalten“ ändern, indem diese die Startseite als „Beginn der Webseite“ markieren. Für das Multi-Domain-Setup benötigen die Nutzer wenigstens zwei definierte Einträge.
Die Seitenkonfiguration muss ebenfalls angelegt werden. Wechseln die Nutzer in das Seiten-Modul und erstellen dort eine neue Seitenkonfiguration für den konfigurierten Seitenbaum, erfolgt hier zugleich die Einstellung der Konfiguration der Seite. Dabei wird im Feld Einstiegspunkt die komplette Adresse der Webseite und der Domain bis zum ersten Slash angezeigt, sowie ein Bezeichner der Seite festgelegt.
Unterhalb jener Startseiten können die Anwender nun weitere Inhalte anlegen und Webseiten hinzufügen. Für eine optimale Übersicht sorgen die Nutzer, wenn diese alle Daten, die für sämtliche verwalteten Domains eingeführt sind und diese außerhalb der Struktur in einem übergeordneten Ordner speichern.
Der einzige Nachteil des Multi-Domain-Setups ist, dass mögliche Löschungen, Angriffe oder Fehler von außen das komplette Backend betreffen. Der auf diese Weise angerichtete Schaden kann beträchtlich sein. Erfahrene Programmierer sind allerdings in der Lage, mit einer dauerhaften Backup-Politik alle Schäden ohne Probleme und in kürzester Zeit zu beseitigen.

Die Integration von Videos mit Typo3

Sofern die Nutzer als Administrator Gruppen oder Personen die entsprechenden Rechte zuweisen, können die Inhalte der Webseite mit Typo3 selbst im Frontend und damit auf der Live-Webseite bearbeitet und neu hinzugefügt. Auf diese Weise editieren die Anwender von unterwegs die Seite oder den Blog oder geben den Besuchern die Möglichkeit, Kommentare zu hinterlegen. Die Gestaltung der Seite ist über den WYSIWYG-Editor recht einfach. Die Nutzer können die Texte nach Wahl formatieren, Grafiken positionieren und ordnen, Tabellen oder Links einfügen. Musik, Videos, Vimeo- oder YouTube-Videos sind mit ein einigen Klicks sehr schnell integriert. So kann jeder Text an einem gewünschten Datum publiziert und an einem vorgegebenen Tag zugleich abgeschaltet werden. Neben jenen Grundfunktionen stehen mehr als 8.000 Extensions für die Anwender bereit, mit welchen diese einer Internetpräsenz nach den eigenen Vorstellungen weitergehende Eigenschaften hinzufügen wie zum Beispiel Live-Chat-Funktion, Kalender oder ein Shop-System.

Lesezeichen in Typo3

Die Bookmarks bzw. die Lesezeichen in Typo3 funktionieren ähnlich wie die Favoriten im Webbrowser. Typo3-Lesezeichen sind über einen Klick auf den weißen Stern im obersten Bereich des Backends verfügbar. Mit diesen Lesezeichen gelangt der Nutzer schnell zu den Stellen im System, die oftmals geändert werden müssen. Bookmarks bieten die Möglichkeit, in Typo3 mit einem Klick zwischen unterschiedlichen Datensätzen und Inhalten in den Modulen zu wechseln. Mit Lesezeichen gelangt der Anwender besonders schnell zu den wichtigen Stellen im Typo3-System. Die Besonderheit an den Bookmarks ist, dass das Wechseln über verschiedene Module hinweg funktioniert. Auf diese Weise kann der Anwender zum Beispiel einfach zwischen einem Text-Baustein im Modul “Web > Seite” sowie der Listenansicht von Meldungen umschalten. Alle Lesezeichen werden in einer besonderen Liste im Headerbereich des Backends von Typo3 abgelegt, in der diese zur optimalen Übersicht in Gruppen zusammengefasst werden.