Joomla: Alles wissenswerte über Joomla

Joomla: Alles wissenswerte über Joomla – Alles aber wirklich alles was Sie über Joomla wissen müssen!

Worum handelt es sich bei Joomla?

Bei Joomla handelt es sich um ein Content-Management-System, kurz CMS. Mit diesem CMS können User durch eine grafische Oberfläche einfach und unkompliziert Websites erstellen und diese auch in der weiteren Nutzung pflegen. Joomla stammt aus dem Suahelischen und leitet sich aus dem Begriff „Jumla“ ab. „Jumla“ bedeutet frei übersetzt so viel, wie „das Ganze“.

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Grundsätzlich ist Joomla eine Art Redaktionssystem, dass parallel von unterschiedlichen Autoren genutzt werden kann. Die Autoren können hierdurch Texte und Bilder einfach ins Internet stellen und sie zu einem späteren Zeitpunkt bearbeiten. Wichtige Informationen werden unter einer MySQL-Datenbank abgespeichert, um sie dann später im Browser über die sogenannte PHP-Funktion für Anwendungen zur Verfügung zu stellen. Bereits in der Grundversion von Joomla finden Nutzer standardisierte Module durch die sie Übersichten oder auch Statistiken sowie weitere Informationen abrufen können. Die Module ermöglichen es genau festzulegen an welcher Stelle Informationen auf der Website platziert werden können. Des Weiteren gibt es noch andere Joomla-Komponenten durch die User beispielsweise Nutzerkontakte strukturiert organisieren können.
Zudem bietet Joomla den Mehrwert, dass nicht nur die eigentliche Software kostenfrei ist, sondern auch die relevanten Bestandteile der Arbeitsumgebung, wie MySQL, Apache sowie PHP. Die bestehenden Erweiterungen sind darüber hinaus in einer großen Anzahl zu finden. Hierdurch können Websites einfach und vor allem schnell mit Joomla kreiert sowie zusammengebaut werden. Joomla wird unter einer GNU/GPL-Lizenz angeboten. Hierdurch sind Veränderungen des Quelltexts sowohl privat wie auch kommerziell kostenfrei erlaubt.

Joomla: Alles wissenswerte über Joomla

(c) pixabay.com / jarmoluk

Die Geschichte von Joomla

Unter der General Public License, kurz GNU, steht Joomla. Joomla wird mit PHP geschrieben und nutzt parallel die objektorientierte Programmierung. Die kreierten Entwurfsmuster werden entweder unter MySQL oder auch PostgreSQL Datenbanken abgespeichert. Hierin integriert sind Funktionen, wie RSS-Feeds, Cache, Blogs sowie druckbare Seiten. Aktuell wurde Joomla circa 100 Mio. Mal downgeloadet. Nutzer können mehr als 8.000 kommerzielle und kostenfreie Erweiterungen nutzen. Joomla entstammt im Übrigen aus dem Programm Mambo. Bei Mambo handelte es sich ebenso um ein Open-Source-Projekt.

Nachdem es starke Auseinandersetzungen zwischen dem Unternehmen Miro gab, entschlossen sich viele Entwickler dem Projekt den Rücken zu kehren. Schwerpunktmäßig waren Auseinandersetzungen bezüglich der Namensrechte mit dem australischen Unternehmen der Grund für die Unstimmigkeiten. Damit die Entwickler unter anderen Maßgaben weiterarbeiten konnten, übernahm man den Code von Mambo in das neue Projekt und nannte es Joomla.

Damit das Entwicklerteam weiter gut arbeiten konnte, war es notwendig, eine Seite mit dem Namen „OpenSourceMatters“ zu gründen. Somit wurde es ermöglicht, dass die Webdesigner, Entwickler sowie die Community ausreichend mit Informationen versorgt werden konnte.

Zeitgeschehen von Joomla in der Übersicht:

1. Mambo 2001 bis 2005

– Das Unternehmen Miro veröffentlichte Mambo im Jahre 2001
– Miro strebte ein kostenpflichtiges Projekt an
– Die Entwickler wollten jedoch ein Open-Source-Projekt kreieren
– Miro wollte die Prozesse des Projekts maßgeblich überwachen und beeinflussen
– Die Entwickler lehnten eine starke Einflussnahme durch Miro jedoch ab
– Joomla entstand

2. Joomla 1.0 im Jahre 2005

– Nach der Veröffentlichung dauerte es kein Jahr und Joomla erreichte die Größe von Mambo

3. Joomla 1.5 im Jahre 2008

– Im Januar erfolgte die Veröffentlichung von Joomla 1.5
– Es handelte sich um das erste Rewrite-Projekt der Software

4. Joomla 1.6 im Jahre 2011

– 2011 erfolgte die Veröffentlichung einer neuen Hauptversion
– Es wurden Zugriffskontrolllisten integriert
– Es erfolgte eine Optimierung der Admin-Oberfläche

5. Joomla 2.5 im Jahre 2012

– Hierbei handelte es sich um eine erneute Hauptversion
– Integriert wurden automatische Benachrichtigungen sowie Erweiterungsaktualisierungen
– Es wurden Datenbankunterstützungen für weitere Datenbanken zusätzlich zu MySQL hinzugefügt
– Die Kernsuchfunktion wurde verbessert

6. Joomla 3.0 im Jahre 2012

– Das Erscheinungsdatum dieser Version war 2012
– Hierbei handelte es sich um die nächste Hauptversion

Danach folgten bis zum vergangenen Jahr noch eine Reihe weiterer Überarbeitungen sowie rudimentärer Hauptversionen, sodass die aktuelle Hauptversion 4.0 in der Untergliederung Alpha und Beta vorzufinden ist.

Joomla

(c) pixabay.com / 200degrees

Die Zielausrichtung von Joomla

In erster Linie kann Joomla als Möglichkeit verstanden werden, Websites schnell, einfach und kostenfrei zu erstellen. Die Inhalte sind dynamisch und können von mehreren Personen auch ohne tiefere Kenntnisse genutzt sowie editiert werden.

Innerhalb von Joomla unterscheidet man jedoch strikt zwischen drei relevanten Ebenen: dem Layout, den funktionalen Strukturen sowie den eigentlichen Seiteninhalten.

Die Erschaffung der funktionalen Struktur ist besonders aufwendig und sollte nicht ohne profunde Kenntnisse abgehandelt werden. Die funktionale Struktur wird in diesem Kontext als „Management“ bezeichnet. Aufgrund der benötigten Fachexpertise führt eine in diesem Rahmen befähigte Person, hier der Administrator, die anfallenden Tätigkeiten aus. Der Administrator muss Joomla auf den Webserver installieren. Hierfür wird zumeist ein Apache-Webserver genutzt. Parallel wird ein MySQL-Datenbank-Server benötigt. Um den Vorgang zu vereinfachen kann ein fertiges Paket, wie z.B. XAMPP downgeloadet sowie auf einem lokal ansässigen PC infolgedessen ein notwendiger virtueller Webserver installiert werden. Hierfür kann ein Download von einem Joomla-Paket erfolgen, dass der User dann später auch offline nutzen kann.

Der Content der Website kann durch eine beliebige Autorenanzahl via Editor eingepflegt werden. Als Editor bietet sich beispielsweise TinyMCE an. Mit Hilfe eines Webbrowsers wird der Editor zur Bearbeitung aufgerufen. Hierdurch ist es möglich, dass die Autoren den Content dezentralisiert erstellen können. Der Administrator vergibt für diese Vorgänge den Autoren einzelne Zugriffs-, Schreib- und Bearbeitungsrechte über die implementierte Benutzerverwaltung. Hierdurch können einzelne Autoren z.B. die Inhalte sowie weitere funktionale Strukturen maßgeblich beeinflussen. Der Administrator sorgt zudem dafür, dass die Autoren die entsprechende Identität nachweisen müssen. Das geschieht durch die Vergabe eines individuellen Passworts.
Joomla setzt für diese Vorgänge keine umfassenden CSS oder HTML-Kenntnisse voraus. Aufgrund der Nutzung des JavaScripts haben die Artikel bereits bei der Erstellung der Inhalte die spätere Form, die veröffentlicht wird.

Aus den Begriffen „Management“ sowie „Content“ leitet sich die Bezeichnung des „Content-Management-Systems“, kurz CMS, ab.

Das bereits kurz erwähnte Layout, kann durch Templates gestaltet werden. Die Templates bieten eine einheitliche Struktur, unabhängig vom erstellten Inhalt. Hierdurch wird ein durchgängig einheitliches Erscheinungsbild sichergestellt. Der Administrator die Befugnis die Templates auszutauschen inne. Hierdurch können Nutzer mit nur wenigen Klicks für ein vollkommen andersartiges Erscheinungsbild der Website sorgen.

Templates sind in der Erstellung als sehr komplex zu beschreiben, sodass diese komplizierten Arbeiten von fachkundigen Dritten angefertigt werden. In Joomla existiert eine Reihe von kostenfreien Templates. Diese Templates können in ihrem äußeren Erscheinungsbild den Benutzerbedürfnisse einfach angepasst werden. Auf dem IT-Markt gibt es viele verschiedene kommerzielle Template-Hersteller, die die Templates kostenpflichtig zur Verfügung stellen, Joomla arbeitet kostenfrei.

User sollten beachten, dass sich die Nutzung von Joomla primär für komplexere Projekte anbietet. Kleinere Websites mit lediglich ein paar Unterseiten, die zudem auch nur unveränderliche Inhalte aufweisen und ausschließlich von nur einer Person gewartet werden, sind nicht für Joomla geeignet. Gründe hierfür sind die Komplexität sowie die hohen Anforderungen des Content-Management-Systems. Für diese einfacheren Websites sind sogenannte Website-Baukasten-Systeme geeigneter. Zum aktuellen Zeitpunkt sind übersichtlichere Versionen von Joomla, die sich auch für solche Vorhaben anbieten explizit nicht geplant.

Was genau ist ein Content-Management-System?

Ein Content-Management-System finden Anwender im Regelfall unter der kürzeren Bezeichnung CMS. Hierbei handelt es sich um ein System, dass den Usern dabei hilft, Websiteinhalte zu erschaffen, zu verwalten und je nach Notwendigkeit zu modifizieren. Hierfür werden keine speziellen technischen Kenntnisse benötigt. Es handelt sich infolgedessen um ein Tool, dass Usern dabei hilft ohne umfassende Programmierkenntnisse einfach eine Website zu erstellen. CMS gibt es mittlerweile nicht mehr nur zur Erstellung von Websites, sondern auch für weitere Funktionen, wie beispielsweise dem komplexen Dokumentenmanagementsystem.

Die Funktionsweisen eines Content Management Systems

Im Zuge der konservativen Erstellung von Website-Inhalten sind spezielle HTML-Kenntnisse notwendig. Durch die Anwendung von einem CMS müssen User lediglich die Inhalte in eine Vorlage eingeben, die der Microsoft-Word-Oberfläche ähnelt. Eine weitere Herausforderung für die Erstellung einer Website ist erfahrungsgemäß die Positionierung der Bilder. Bei einem CMS-System müssen User ausschließlich in der vorhandenen Medienbibliothek stöbern, um die dann ausgewählten Bilder auf die Website zu laden. Eine komplizierte Interaktion mit einem Webserver ist hierdurch nicht notwendig.
Die Verwaltung der Medien und Bilder ist ebenso durch ein CMS-System möglich. Eine Backend-Verwaltungsoberfläche hilft den Usern bei der Durchführung. Die erstellten Inhalte sind hierdurch für die User schneller abbildbar.

Was ist der grundlegende Mehrwert bei einem CMS?

Ein CMS besteht grundsätzlich aus zwei technischen Kernteilen. Man unterscheidet zwischen einer Content Management Application, kurz CMA sowie einer Content Delivery Application, kurz CDA. Ein CMA ist der Anteil, der es den Usern ermöglicht die gewollten Inhalte auf die relevante Website zu transportieren und die Inhaltskomponenten parallel zu verwalten. Die CDA beschreibt den Backend-Prozess, der im Hintergrund abläuft. Der Content, der in die CMA eingefügt wird, wird hierdurch gespeichert und für die Besucher sichtbar gemacht. Das Zusammenspiel dieser beiden Kernkomponenten ermöglicht ein einfaches Bedienen der Website.

Welche Website-Arten können mit einem CMS tatsächlich kreiert werden?

Im Regelfall sind CMS sehr flexibel. Dadurch ermöglichen sie einen hochkomplexen Einsatz in der Verwendung.

Erfahrungsgemäß bieten sie sich für folgende Nutzungen sehr gut an:

  • – Blogs
  • – eCommerce Shops
  • – soziale Netzwerke
  • – Foren
  • – Online-Kurse
  • – Portfolios

Wie erstellt man eine Website mit der Hilfe eines Content Management System? – Vorgehen

Um eine Website mit der Hilfe eines CMS zu erstellen, müssen User folgende Schritte beachten:

  • 1. User sollten sich über die Thematik informieren und einlesen
  • 2. User müssen ein Webhosting kaufen sowie einen Domainnamen
  • 3. Auf dem Webserver muss der User dann das präferierte CMS installieren
  • 4. Das CMS muss konfiguriert werden, um individuell festzulegen, wie die Website funktionieren und aussehen soll
  • 5. Die Erstellung der Inhalte erfolgt über die CMS Schnittstellen

Vorteile sowie Nachteile von Content-Management-Systemen im Überblick

Es gibt zahlreiche Vorteile durch den Einsatz eines CMS, parallel hierzu gibt es eine Reihe von Beeinträchtigungen, die zudem nachfolgend aufgelistet und erörtert werden sollen.

Vorteile von CMS

  • – Die strikte Trennung von Layout und Inhalt der Website
  • – Es sind keinerlei Vorkenntnisse, wie Programmierkenntnisse notwendig
  • – Man kann eine medienneutrale Datenhaltung durchführen
  • – Es kann eine individuelle Zuteilung der Rechte je nach Nutzer vorgenommen werden

Die strikte Trennung von Layout und Inhalt der Website

Das CMS verfolgt das Grundprinzip, dass es zu einer strikten inhaltlichen sowie layoutspezifischen Trennung kommt. Somit kann grundsätzlich jeder Endanwender, unabhängig vom individuellen Kenntnisstand, einen solchen Internetauftritt pflegen.

Es sind keinerlei Vorkenntnisse, wie Programmierkenntnisse notwendig

Der Endnutzer muss ebenso keine weiteren speziellen Vorkenntnisse oder gar einschlägige Programmierkenntnisse vorweisen, wie HTML oder XML. Es erfolgt eine vollkommen einfache Bedienung, ohne das spezielle Hintergrundkompetenzen zwingend gegeben sein müssen.

Man kann eine medienneutrale Datenhaltung durchführen

In einer Reihe von CMS darf der Content in weitere Dateiformate überführt werden, da man die Formate zur Laufzeit direkt aus der Datenbank heraus generiert. Es kann eine individuelle Zuteilung der Rechte je nach Nutzer vorgenommen werden

Verschiedene Nutzer kann man in einem CMS unterschiedliche Rechte zuweisen, diese Rechte sind jeweils abhängig von der relevanten Rollenvergabe. Ein Administrator hat in dieser Konstellation Zugriffsrechte auf jegliche Bereiche. Der Redakteur hingegen beschäftigt sich primär mit der Aktualität der Nachrichten und bekommt aufgrund dessen auch nur das Schreibrecht zugeteilt.

Nachteile von CMS

Neben den zahlreichen Vorteilen, wartet ein CMS erfahrungsgemäß mit ein paar Beeinträchtigungen auf.

Hierzu gehören folgende Punkte:

  • – Es gibt zu wenig Freiraum in den Projekten
  • – User müssen MySQL sowie PHP anwenden
  • Es gibt zu wenig Freiraum in den Projekten

Die Festlegung des Layouts führt bei den Internetseiten zu einer gewissen Einheitlichkeit, die in diesem Zuge gewollt ist. Hierdurch kann es zu einem starren und unflexibel wirkenden Grundgerüst kommen, was die flexible und individuelle Gestaltung durch die User verunmöglicht.

User müssen MySQL sowie PHP anwenden

Um einen Betrieb eines serverseitigen CMS zu ermöglichen, ist es notwendig, dass PHP und MySQL zwingend Anwendung finden. Ohne diese speziellen Kenntnisse kann ein entsprechendes CMS nicht betrieben werden.

Vorteile und Nachteile von Joomla im Speziellen

Im Jahre 2006 wurde das CMS Joomla erstmalig veröffentlicht. Seitdem gab es eine Reihe von Versionen und Abhandlungen. Joomla ist im Zuge seiner Ausführung an keinerlei Betriebssysteme gebunden. Durch die Weiterentwicklung des CMS, ist es möglich, dass man Joomla mit den Datenbanken MySQL, PostgreSQL oder auch Microsoft SQL-Server nutzen kann. Zudem erfolgt ein standardmäßiger Aufbau in drei Ebenen. User unterscheiden zwischen der funktionalen Ebene, dem Seiteninhalt sowie dem Website-Layout. Hierfür werden zahlreiche Joomla-Templates bereitgestellt. Die Nutzung von Joomla ist grundsätzlich als einfach zu beschreiben, kann jedoch an der einen oder der anderen Stelle ein paar Herausforderungen bereithalten.

Vorteile von Joomla auf einen Blick:

  • – Die Bedienung ist einfach und durchaus flexibel für unterschiedliche Inhaltstypen
  • – Man kann auf einer Website differenzierende Templates nutzen
  • – Es gibt eine breite Gestaltungsvorlagenauswahl. Zudem sind die Basisvorlagen im Regelfall kostenfrei
  • – Es gibt eine große Auswahl in der Bibliothek an Erweiterungen, Komponenten und Modulen
  • – Die Community ist als hilfsbereit zu beschreiben und es gibt zahlreiche Tutorials und Anwendungen
  • – Eine erweiterte Benutzerverwaltung ist ebenso integriert

Nachteile von Joomla

  • – Joomla gilt als angreifbar, bietet jedoch im Vergleich zu anderen Systemen mehr Sicherheit
  • – Die gebotenen Komponenten, Module oder auch Erweiterungen sind zumeist mit einem Einarbeitungsbedarf des Users verbunden
  • – Genutzte Zusatzpakete können zu Sicherheitslücken führen
  • – Es gibt eine Reihe von erklärungsbedürftigen Features, die nicht intuitiv sind

Suchmaschinenoptimierung mit Joomla

Vor allem im Zuge der kommerziellen Anwendung von erstellten Homepages, ist es grundlegend wichtig, dass diese Seiten auch im World Wide Web gefunden werden. Hierzu ist eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung wichtig. Doch wie genau gestaltet sich die Suchmaschinenoptimierung bei Joomla? Hierzu erfahren User im nachfolgenden Abschnitt eine Reihe von wissenswerten Informationen.

Joomla gehört mittlerweile zu einem der beliebtesten CMS, die auf dem Markt zu finden sind. Ein Grund hierfür ist mitunter auch die von Haus aus gegebene Grundeinstellung, die einen Bezug zum SEO ermöglicht. Auch die Suchmaschinenoptimierung via Joomla bedarf keiner Expertenkenntnisse, sondern ist mit etwas Fleiß und Einarbeitungswillen einfach und nachhaltig zu erzielen.

Grundeinstellungen im SEO durch Joomla

• Die gebotene URL ist als suchmaschinenfreundlich bekannt
• Nutzung der URL-Rewrite-Fuktion
• Es ist möglich, die Dateiendung an die URL anzufügen
• Der Unicode-Aliase
• Der Seitenname ist ebenso im Titel anzutreffen
• Es gibt eine GZIP-Komprimierung

User finden bereits im Grundsystem bei Joomla eine Reihe von Einstellungsmöglichkeiten, um eine effiziente Suchmaschinenoptimierung vorzunehmen. Im Allgemeinen geht der Trend zu der sogenannten OnPage-Optimierung. Google untersucht unnatürliche Link-Empfehlungen immer nachhaltiger und nimmt eine zunehmende Gewichtung zu qualitativen Inhalten vor. Diese Vorgehensweise führt dazu, dass der Websitebetreiber bei diesen Parametern im Sinne eines passablen SEO-Marketings bereits ansetzen kann. Die Suchmaschinenoptimierung startet bei Joomla in den SEO-Einstellungen, die unter den Punkten „System>Konfiguration“ zu finden sind.

Die gebotene URL ist als Suchmaschinenfreundlich bekannt

Damit ein effizientes Durchlaufen des Suchmaschinen-Algorithmus möglich ist, muss eine saubere URL-Struktur gegeben sein. Joomla nimmt keine automatische Aufarbeitung der URLs unter der Maßgabe des SEO vor. Vielmehr sind die eigentlichen URLs, die vergeben werden, SEO-unfreundlich. Eine Optimierung kann jedoch auch bei Joomla vorgenommen werden und das bereits durch wenige Klicks im Administrationsbereich. So verwundert es nicht, dass durch einen simplen Klick auf die Option „Suchmaschinenfreundliche URL“ die gegebene URL entsprechend modifiziert werden kann. Hierdurch wird der unnötige Anteil der URL, der SEO unfreundlich ist, einfach entfernt. Kryptische URLs werden somit eliminiert.

Nutzung der URL-Rewrite-Fuktion

Bei Joomla gibt es einen Anteil in der URL, namens „index.php“. Dieser Anteil sollte durch die bestehende Option „URL-Rewrite nutzen“ eliminiert werden. Das geschieht einfach dadurch, dass man hier bei der entsprechenden Option auf „ja“ klickt.

Es ist möglich, die Dateiendung an die URL anzufügen

Um die störende Dateiendung „.html“ zu entfernen, kann der User unter der Rubrik Einstellungen einfach auf den Bereich „Dateiendungen an URL anfügen“ klicken, um das „nein“ auszuwählen. Dieses Vorgehen führt dazu, dass der Benutzer den URL-Link einfacher erfassen kann und die URL sauberer auf den Suchmaschinenalgorithmus wirkt.

Der Unicode-Aliase

Die Funktion „Unicode-Aliase“ ist dafür verantwortlich, dass es zu einer richtigen Darstellung von Zeichensätzen und Umlauten auch aus anderen Sprachen kommt. Für die deutsche Sprache ist diese Option hingegen nicht zu empfehlen. Der Browser kann nicht sicherstellen, dass die Umlaute auch korrekt interpretiert werden.

Der Seitenname ist ebenso im Titel anzutreffen

Es ist jedem User überlassen, ob er den Seitennamen auch tatsächlich im Titel platzieren möchte. Häufig führt ein solches Vorgehen zu einer nicht notwendigen Länge des Seitentitels, das Beeinträchtigungen bei Google zur Folge hat. Da der Seitenname im SEO-Marketing ein wichtiges Kriterium für das Rankingmerkmal darstellt, sollten User auf ständige Wiederholungen verzichten. Aufgrund dessen ist es eine Empfehlung die entsprechende Option auf „Nein“ zu setzen.

Es gibt eine GZIP-Komprimierung

Grundsätzlich ist es nicht nur ausschließlich für den Websitebesucher wichtig, ob es zu einem schnellen Laden der Seite kommt, denn auch die Suchmaschinen beachten diese Rahmenbedingung. Joomla bietet zur Optimierung des Ladevorgangs der Website eine spezielle Funktion, die man unter dem Bereich „Server“ findet. Die Option namens „GZIP-Komprimierung“ muss hierfür mit „ja“ markiert werden. Durch diese Komprimierung erfolgt ein wesentlicher Anteil an einer effizienten Ladezeit-Optimierung. Hierdurch wird ein signifikantes Rankingkriterium der Suchmaschinen erfüllt.

OnPage Optimierungen

  • – Die Beachtung des Meta-Titels
  • – Meta-Beschreibungen oder auch Meta-Description
  • – Die Content-Optimierung bei Joomla
  • – Die Verwendung von H1 bis zu Hx Formaten für die Überschriften

Im Allgemeinen können die gewählten Metadaten tatsächlich auch für jeglichen Menüpunkt für Joomla gedacht sein. Der Menüpunkt „Globale Metadaten“ fällt bei Sichtung der Menüpunkte erfahrungsgemäß schnell auf. Es ist jedoch im Zuge der SEO-Optimierung nicht zwingend empfehlenswert diesen Punkt auch zu nutzen, denn jeder Inhalt oder auch Menüpunkt sollte in diesem Kontext individuelle Metadaten erhalten. Die Metadaten unterscheiden hierbei sowohl den Meta-Titel sowie die Meta-Description. Diese beiden Bereiche findet man beispielsweise unter den Google-Suchergebnissen. Nachfolgend erhalten User einen Einblick, wie genau Meta-Daten optimal konzipiert werden können.

Die Beachtung des Meta-Titels

Grundsätzlich generiert sich der Meta-Titel auf automatische Weise im CMS Joomla. Das erfolgt aus dem Menütitel sowie aus dem Beitragstitel. Es ist bei Joomla dennoch möglich einen individuellen Meta-Titel zu vergeben. Hierfür muss einfach auf den gewünschten Menüpunkt „Seitenanzeige“ geklickt werden. Im „Seitentitel im Browser“ finden Nutzer die Funktion, mit der der Meta-Titel angepasst werden kann.

Was ist für einen optimalen Meta-Titel für die Suchmaschinenoptimierung zu beachten?

  • – Es sollten relevante Keywords der Seite integriert sein
  • – Die Länge beträgt 55-70 Zeichen
  • – Das Hauptkeyword sollte bereits am Anfang stehen
  • – Der Seitentitel sollte auch nur einmal auf der Website platziert sein

Meta-Beschreibungen oder auch Meta-Description

Auch die Meta-Beschreibung sollte möglichst optimal konzipiert sein. Hierbei ist wichtig, dass man die Beschreibung für den User erstellt. Beachten sollten man unbedingt, dass ein möglicher Kunde genau auf das Suchergebnis klickt und es auswählt. Das geschieht jedoch nur, wenn die Beschreibung auch passt, kurz, knackig und zielgenau ist. Aufgrund dessen ist es selbsterklärend, dass eine Meta-Beschreibung möglichst attraktiv sein muss. Joomla ist so konzipiert, dass direkt bei der Inhaltserstellung die Meta-Beschreibung integriert werden kann.

Optimale Gestaltung der SEO Meta-Beschreibung:

– Die Länge sollte max. bei 156 Zeichen liegen, das beinhaltet auch die Leerzeichen
– Die Länge sollte max. bei 139 Zeichen sein, sollte eine Produktauflistung oder eine Veröffentlichungsdatum gegeben sein
– Es erfolgt eine genaue Inhaltsbeschreibung sowie eine direkte Handlungsaufforderung
– Meta-Beschreibung sollte nur einmal auf der gesamten Website zu finden sein

Die Content-Optimierung bei Joomla

Suchmaschinen legen einen enormen Wert auf qualitativ hochwertigen Content. Eine Reihe von Joomla-Sites weisen jedoch einen zu geringen Content auf, die dieses Kriterium erfüllen. Diese Websites haben einen enormen Nachteil, denn sie werden zumeist im Zuge des Onlinerankings von den Suchmaschinen nachteilig behandelt. Hier ist es ein unbedingtes Muss die Texte so zu erstellen, dass sie den SEO-Richtlinien entsprechen, um den Lesern auch einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten. Aufgrund einer notwendigen Keyword-Dichte untersucht Google, wie gewissenhaft der Inhalt der Website überhaupt ist.

Die Verwendung von H1 bis zu Hx Formaten für die Überschriften

Immer dann, wenn eine sogenannte Unterseite existiert ist es anzuraten, dass eine aussagefähige H1-Überschrift platziert wird. Joomla arbeitet mit einem Template namens Protostar. Hierdurch erfolgt eine automatische Vergabe eines Seitentitels als eine H1-Überschrift. Neben diesem Template gibt es noch weitere Optionen, die Joomla bereithält. Neben der Vergabe einer Zwischenüberschrift ist es jedoch auch eine dringende Empfehlung relevante Bereiche zu markieren und Zwischenüberschriften in den Content zu integrieren. Google kann auf diese Weise die einzelnen Seiten einfacher erkennen.

Joomla aus unterschiedlichen Perspektiven

Immer in Abhängigkeit des Projekts arbeiten Blogger, Redakteure oder auch Autoren miteinander, wenn es um die Bearbeitung von Websites geht. Der Editor kann bei Joomla beispielsweise ausgetauscht werden. Von Haus aus nutzt Joomla TinyMCE. TinyMCE ist jedoch schnell überladen, was zu Komplikationen führen kann.

Joomla aus der Redakteur-Perspektive

Das Medienmanagement wird von den Redakteuren eher kritisch gesehen, da die Medien grundsätzlich nur verwaltet aber nicht auf direktem Wege bearbeitet werden können. Der größte Vorteil hierbei ist die Option alles in die gegebenen Ordner zu sortieren. Ein weiteres Manko stellen die Shortcuts dar. Shortcuts können grundsätzlich eingefügt werden durch die Unterstützung von Plugins. Sie sind jedoch von Joomla nicht vorgegeben. Aufgrund dessen sollten Redakteure hier gut im Umgang mit HTML sein, um die Artikel auch gestalten zu können. Joomla bietet Redakteuren jedoch die Möglichkeit „backend“ zu arbeiten, möglich ist es jedoch auch „frontend“ zu agieren.

Es findet sich keine Kommentarfunktion für Moderatoren, die in das System integriert ist, vielmehr können Redakteure über Kommentarerweiterungen moderieren. In Joomla lassen sich die Menüs für die Redakteure einfach erstellen. Zudem können sie im Template durch die vorgegebenen Strukturen gut angeordnet werden. Hierdurch können User die einzelnen Menüpunkte zuordnen.

Joomla aus der Entwickler-Perspektive

Aufgrund der Framework-Komplexität ist die Entwicklerlernkurve ein wenig flacher. Die Dokumentation ist bei Joomla sehr gut abbildbar, jedoch gibt es hierfür keinerlei Erweiterungen sowie keinen Support-Standard, wie bei Wettbewerbern. Grundsätzlich gilt Joomla als sicher und wird hierfür auch fortlaufend aktualisiert. Zudem gibt es Komponenten, um die entsprechenden Rechte zu verteilen. Teilweise können jedoch einzelne Erweiterungen ein Sicherheitsrisiko darstellen. Entwickler übernehmen die Verantwortung diese Lücken auszubessern und Lösungen zu finden. Joomla verfügt über ein komplexes Rechtssystem, dass es erlaubt unterschiedliche Gruppenrechte zu verteilen. Sowohl die Plugins sowie das Core können einfach durch das Backend auf dem neuesten Stand gehalten werden. Darüber hinaus wird kontinuierlich nach neuen Updates gesucht. Das Entwickeln der Templates ist im Übrigen als einfach zu bezeichnen.
Entwickler können via Joomla aufgrund des Komponenten-Modul-Plugin-Systems durch das Framework sowohl einfache wie auch komplexe Websites erstellen.

Joomla aus der Kunden-Perspektive

Kunden dürfen Joomla unkompliziert erweitern. Zudem können die User beispielsweise einfach ein Shopsystem nachträglich in die Websites integrieren. Der Nutzerbereich kann mit 1000 Usern erfolgen. Dennoch ist es möglich, dass für Erweiterungen bei Joomla auch Kosten entstehen. Diese Kosten werden im Regelfall jährlich gezahlt. Zudem können noch Kostenbestandteile, wie z.B. Wartungen durch Updates hinzukommen. Die Lernkurve für Kunden kann, auch für Kunden als niedrig bezeichnet werden. Das bedeutet, dass Schulungen hier zumeist komprimiert ausfallen. Parallel kann die Lernkurve für die Redakteure und Entwickler als höher angesehen werden.

Joomla aus der SEO-Perspektive

Die Performance der Templates ist aufgrund des integrierten Caching-Systems sichergestellt. Das Bilder-SEO benötigt jedoch Entwicklungsarbeit im Bereich HTML, um die Bilder entsprechend zu optimieren. Strukturierte Daten sind leider ebenso nicht von Haus aus eingepflegt. Hier benötigt man Template-Überschreibungen. SEO-Arbeiten lassen sich folglich auch mit Joomla umsetzen. Es bedarf an der einen oder der anderen Stelle jedoch Erweiterungen und spezifisches Fachwissen, sodass ein nachhaltiges und aktuelles SEO durchgeführt werden kann.

Das Blogging mit Joomla

Gemeinhin bietet sich Joomla für das Blogging sehr gut an. Um Joomla jedoch für einen Block nutzen zu können, ist es notwendig, gewisse Parameter bereitzuhalten.

Hierzu gehören:

  • 1. Ein Hostingpaket
  • 2. Eine Domain
  • 3. Eine aktive Joomla-Installation

Mit Joomla einen Blog erstellen

Um einen Blog durch Joomla zu erstellen, sind zwei Vorgehensweisen möglich. Es wird hierbei zwischen der Erstellung per Hand und der Erstellung durch Joomla Extension unterschieden.

Joomla per Hand zu erstellen ist möglich. User müssen hier einen hohen Aufwand einplanen, können jedoch parallel von einer Kostenfreiheit profitieren. Joomla kann jedoch auch über eine Extension erstellt werden. Hierbei handelt es sich um eine kostenpflichtige Zusatzfunktion.

Tipps für das erfolgreiche Blogging via Joomla

1. Die Nutzung von Bildern

Visualisierungen sind für einen erfolgreichen Blog wichtig, denn sie lockern den Text auf und helfen dabei den Leser zu binden. Grundsätzlich können User hierfür eigene Bilder verwenden oder Bilder aus dem Internet nutzen, die man entweder kostenfrei oder gegen ein geringes Entgelt erwerben kann.

2. Inspirationen durch Google

Nicht jeder Internetauftritt ist gleich. Leser möchten Abwechslung erleben, um unterhalten zu werden. Hierfür benötigen Blogger Inspirationen. Google bietet sich zum Sammeln von Inspirationen an. User sollten jedoch bedenken, dass es bei dem Sammeln von Inspirationen nicht um das Kopieren von Inhalten geht. Das Kopieren sollte zwingend gemieden werden, um zu vermeiden, um keine Blockierung durch die Suchmaschinen auszulösen.

3. Die Integration eines nachhaltigen E-Mail-Marketings

Besucher eines Blogs sollten zwingend dazu animiert werden wiederzukommen. Um wiederkehrende Besuche zu forcieren, sollte ein E-Mail-Marketing genutzt werden. Die Animation des Users dazu die Emailadresse zentralisiert anzugeben, verhilft Bloggern dabei, die Besucher über neue Posts zu informieren. Parallel hierzu können die Besucher auch über Werbeaktionen informiert werden, dieses Vorgehen hilft parallel dabei den Absatz zu steigern, sollten Produkte verkauft werden.

4. Joomla: Easy Blog Extension

Sollten die angebotenen Standardoptionen in Joomla nicht ausreichend sein, so können einzelne Blogging-Erweiterungen erworben werden. Diese Zusatzfunktionen warten beispielsweise mit Blog-Templates auf. Zudem kann über den sogenannten Drag-and-Drop-Editor zwischen verschiedenen Designwünschen unterschieden werden.

Joomla: Konzept und Technik

Joomla fällt auf dem Markt der Content-Management-Systeme mit einer benutzerfreundlichen Oberfläche auf. Die hohe Benutzerfreundlichkeit garantiert auch nicht an Technik interessierten Nutzern eine einfache Handhabung. Joomla ermöglicht es verschiedene Benutzergruppen zu definieren. Usern ist es jedoch möglich, bereits definierte Gruppen zu erweitern sowie zu löschen. Die Benutzerrechte sind zudem anwenderfreundlich sowie parallel ausreichend detailliert. Es ist beispielsweise möglich sogar für einzelne Artikel unterschiedliche Rechte zu vergeben. Die Verteilung der Rechte erfolgt jedoch innerhalb der Benutzergruppen, nicht für einzelne Benutzer.

Im Regelfall können Content-Management-Systeme via Themes oder über Plugins erweitert werden.

Bei Joomla finden User fünf verschiedene Erweiterungsarten:

  • – Module
  • – Komponenten
  • – Templates
  • – Sprachen
  • – Plugins

Sprachen und Templates sind selbsterklärend für die Anwender. Komponenten warten mit den komplexesten Erweiterungen auf. Sie können Programmkernfunktionen modifizieren. Einzelne Funktionen werden durch Plugins verändert. Für User ist es einfach in der Anwendung Erweiterungen mit Joomla zu installieren oder auch zu suchen. Das CMS Joomla bietet im Backend einen integrierten Erweiterungs-Katalog. Websitebetreiber können hierdurch unkompliziert die angebotenen Erweiterungen durchlaufen, installieren und auch testen. Um eine Übersichtlichkeit zu gewährleisten sind die Erweiterungen nach Kategorien untergliedert. Zudem können sich User an Nutzerbewertungen sowie an Erfahrungsberichten orientieren.

Templates bei Joomla

Joomla unterscheidet bei den Templates zwischen Frontend und auch Backend. User können hierdurch den kompletten Verwaltungs- sowie den Bearbeitungsbereich umgestalten. Die Installation der Templates ist jedoch komplizierter als die Installation alternativer Erweiterungen. Aktuell gibt es kein zentrales Verzeichnis für entsprechende Templates bei Joomla, auch ist keine Installation via Single-Klick möglich. Hier bietet sich eine einfache Suche via Google an, um passende Templates zu finden. User können ganz einfach ein Template installieren, indem sie eine gepackte Datei in ihrem Backend hochladen.

Joomla: Community und Support

Weltweit wird Joomla am zweithäufigsten genutzt. Aufgrund dessen ist die Community auch entsprechend groß. International treffen sich Benutzergruppen auf lokaler Ebene regelmäßig. Die Usergroupe im deutschsprachigen Raum ist beispielsweise besonders groß im internationalen Vergleich mit anderen Ländern. Um zukünftig die Qualität von Joomla sicherzustellen, wird zunehmend mit einem Zertifizierungsprogramm gearbeitet. Die Erschaffung einer hierfür wichtigen globalen Schulungs-Infrastruktur wird zunehmend wichtiger.

Kostenfreie Joomla-Templates im Überblick

Bei Joomla handelt es sich um eine Open Source Software. Aufgrund dessen ist der Software-Quellcode frei und offen zugänglich und Entwickler können nach Belieben neue Templates erschaffen und auch anbieten. User haben die freie Wahl zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Templates. Bei der Auswahl der Templates ist es wichtig auf die Responsivität zu achten, damit mobile Nutzer die Templates auch komplikationslos verwenden können.

Template – AT CreArt

Dieses Template ist vor allem an die speziellen Bedürfnisse von Bildungsträgern und Bildungseinrichtungen gebunden. Das Design ist minimalistisch und ideal für Laien in der Anwendung.

Template – Afterburner2

Dieses Template ist schnell und sorgt aufgrund dessen für ein hohes Ranking in den Suchmaschinen. User können aus 34 verschiedenen Modulen wählen und somit gestalterisch eine große Auswahl nutzen.

Template – Helix3

Helix3 gehört zu einem der beliebtesten Templates in Joomla. Der Page Builder ist integriert und hat zahlreiche Schriftarten. Die Handhabung ist intuitiv und bietet sich aufgrund dessen auch für Laien an.

Template – Crafty

Crafty ist ideal für Online-Shops geeignet. User können aus zwei Vorlagen wählen, um die Produkte optimal zu präsentieren. Das Template bietet hierfür unterschiedliche Sprachen und Parallel-Layouts für Blogs.

Template – Section

Section ist ideal für Unternehmenswebsites, die einem klassischen Aufbau folgen. Die Bildergalerie ist responsiv und hält somit auch mobilen Anwendungen stand. Zudem sind Klassiker, wie Kontaktformulare oder Preistabellen direkt im Template integriert.

Template – Purity III

Auch dieses Template überzeugt mit einem integrierten Page Bilder. User können zwischen einer Vielzahl an fertigen Layoutstilen wählen. In Abhängigkeit daran, wofür genau die Website genutzt werden soll, erfolgt die individuelle Auswahl der gebotenen Vorlagen.

Template – X2-Video

Hierbei handelt es sich eigentlich um ein kostenpflichtiges Template, dass jedoch in einer limitierten Version auch kostenfrei erhältlich ist. User können mit X2-Video moderne Onpage-Websites gestalten. Die Vermittlung von sachlichen Informationen kann mit diesem Template sehr gut transportiert und dargestellt werden.

Template – Zenith II

Dieses Template wird ebenso mit dem Page Builder angeboten. Eine Vielzahl an Elementen sind in Zenith II fertig erstellt, müssen von den Nutzern lediglich via Drag & Drop verteilt werden, sowohl Anfänger wie Fortgeschrittene können dieses Template einfach nutzen.

Template – SJ Vinda

Das Design von SJ Vinda bietet sowohl aus überzeugende Designs sowie aus einfachen Anwendungen. Die Struktur ist durchdacht und User können zwischen sechs unterschiedlichen Farbschemata wählen. Einst wurde dieses Template für Unterhaltungswebsites entworfen. Es ist jedoch auch möglich alternative Websites hiermit zu erstellen.

Joomla-Nutzung auf einen Blick

• Joomla ist ein CMS und für die Verwaltung und Erstellung von dynamischen Websites geeignet
• Es handelt sich um ein sogenanntes Open Source Projekt
• Wichtige Parameter für das Wesen von Open Source Projekten ist die Kostenlosigkeit für die Nutzer und dass das Projekt kontinuierlich weiterentwickelt wird von der Community
• Der Name Joomla stammt von dem suahelischen Wort „Jumla“, was so viel, wie „das Ganze“ bedeutet
• Joomla ist besonders geeignet für Websites, deren Inhalte sich besonders häufig ändern, hierzu gehören beispielsweise Communities, Shops und auch Blogs
• Die Joomla-Kernfunktionen können bedarfsgerecht abgewandelt werden, das betrifft die Module, Komponenten sowie die Plugins
• Es sind Kenntnisse in PHP notwendig, um die CMS-Sites programmieren zu können. Zudem sind Kenntnisse im Umgang mit Datenbanken sinnvoll und notwendig.
• Die letztendliche Verwaltung der Website können auch User übernehmen, die lediglich über Grundkenntnisse in der Texterarbeitung sowie der Bildbearbeitung verfügen. Hierfür werden keine perfekten Programmierkenntnisse benötigt
• Nutzer von Joomla können eine Reihe von kostenfreien Templates verwenden. Diese Templates können mit nur ein paar Klicks die Website verändern und ein individuelles Design kreieren.