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Flasch die Programmiersprache

Die Programmiersprache Flash der Firma Adobe ist eine Möglichkeit zur Erstellung mulitmedialer und interaktiver Inhalte. Sehr vielen Internetnutzern ist der dazugehörige Player bekannt, indem die erstellten Formate betrachtet werden können.

Genutzt werden kann Flash in allen gängigen Betriebssystemen wie den Windowsbetriebssystemen und Mac, jedoch auch in den eher alternativen Umgebungen wie Solaris Unix und Linux. Als Einsatzbereiche kommen für die Flashprogrammierumgebung verschiedene Umgebungen in Betracht. So zum Beispiel das E-learning.
Mittels des computergestützten Lernens lassen sich viele Prozesse anschaulicher darstellen. Deswegen  ist Flash dort sehr beliebt. Anknüpfend werden über Flash auch multimediale Benutzerhandbücher entworfen, mit den sich Lerninhalte besser kommunizieren lassen.
Als weiteres Einsatzgebiet bietet sich das Arbeiten mit geschickt eingearbeiteten Flashanimationen bei Präsentationen aller Art an, da auf diese Weise Inhalte plastischer vermittelt werden.

Ebenso lassen sich natürlich in der Flashumgebung vorzüglich Computerspiele programmieren, da auf diese Weise sehr einfach multimediale Inhalte transportiert werden können. Und es bietet sich an dieser Stelle natürlich an, oft von Video -und Sounddateien bei der Entwicklung eines Spieles Gebrauch zu machen.
Als Besonderheit ist bei Flash zu nennen, das barrierefreie Inhalte erstellt werden können, die für Menschen mit Handicaps entwickelt wurden. Adobe hat für Flash sogar eine Version entwickelt, die auf Handys die Darstellung von Flashinhalten erlaubt. Dies ist der Flash Lite-Player. Er reduziert die Inhalte der Flashanwendung aber leider auf wesentliche Inhalte.

Erstellt werden die Programme für Flash im SWF-Dateiformat. SWF steht für ShockwaveFlash und wurde so  konzipiert, das es sich für die Erstellung multimedialer Inhalte eignet.
Der für die Betrachtung der multimedialen Inhalte notwendige Flash Player, der von Macromedia
entwickelt worden ist, wird zur Darstellung der Inhalte in Browsern und auf Betriebssystemen genutzt.
In den gängigen Browsern wird der Flash Player durch Plugins mit eingebunden.
Er wurde auch so entwickelt, das er auf den verschiedenen Betriebssystemen gleich dargestellt wird, um
die gleichhohe Qualität zu garantieren.
Und hier zum Abschluss ein Programmiercode der Flashumgebung, damit jeder Leser ein Gefühl
der Programmiersprache bekommt:

//{
// register the appropriate listener function with the squares
//one.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);
//two.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);
//three.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);
//four.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);
//five.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);
//six.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);
//seven.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);
//eight.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);
//nine.addEventListener(MouseEvent.CLICK, pickSquare);

// This function is called when a square is clicked.
//function pickSquare(event:MouseEvent):void
//{

// get a reference to the square that was clicked on
var clickedSquare:DisplayObject = event.target as DisplayObject;

// remove the square from the display list
this.removeChild(clickedSquare);


/}
Es wird auf dem Bildschirm ein großes, grünes Quadrat erscheinen.

mod_rewrite – Apache Servermodul

mod_rewrite ist ein Modul für den Webserver Apache ab Version 1.3

Was ist mod_rewrite?
mod_rewrite dient zur Manipulation und Weiterleitung von URLs. mod_rewrite beruht auf der Programmiersprache Perl.

Wer muss sich mit diesem Modul auseinandersetzen?
mod_rewrite ist vor allem wichtig für diejenigen, die einen Webserver auf Basis von Apache aufbauen wollen. Wer nur eine einfache Homepage erstellen möchte, der muss sich über dieses Modul bestimmt nicht den Kopf zerbrechen. Zudem können moderne Content Management Systeme (CMS) mit dem Modul mod_rewrite umgehen und erleichtern zudem das Leben eines Webmasters ungemein, wenn es um die Gestaltung komplexer Seiten geht.

Was kann mod_rewrite?
mod_rewrite ermöglicht die Manipulation von URLs durch Regeln, die in einem Verzeichnis-Container oder einem virtuellen Rechner innerhalb der zentralen Konfigurationsdatei httpd.conf definiert werden können. Wahlweise können Regeln auch in der Datei .htaccess hinterlegt werden. Letztere Methode ist wohl die gebräuchlichste, insbesondere da die gen. Datei bei den meisten Providern jedem Kunden zur Verfügung steht. Wer selbst über einen Webserver verfügt, dem ist aus Gründen der Performance allerdings zu raten, Direktiven in httpd.conf vorzunehmen.

Achtung! mod_rewrite ist mit großer Vorsicht zu genießen! Dieses Modul bietet sehr viele Möglichkeiten, kann aber bei falscher Konfiguration dafür sorgen, dass man seine eigene Seite nicht mehr aufrufen bzw. anzeigen kann!

Sehen wir uns den Gebrauch von mod_rewrite einmal etwas näher an:

Um den Rewrite Engine zu aktivieren muss in der jeweiligen Konfigurationsdatei folgender Eintrag gesetzt werden: RewriteEngine on
Diese Anweisung muss immer ganz am Anfang einer Regel stehen und teilt mod_rewrite mit, daß eine Manipulation einer URL ansteht.

Die eigentliche Umleitung bestimmt die Direktive RewriteRule, die aus zwei Parametern besteht:
1. einem Ausdruck, der festlegt welche URLs umgeleitet bzw. manipuliert werden sollen und
2. die Definition der Umleitung
RewriteRule kann mehrmals in der Konfiguration vorkommen. Allerdings gilt hier: Umleitungen
von URLs werden der Reihe nach abgearbeitet!
Zusätzlich stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die auch kombiniert werden können.

Ein Beispiel dazu aus der Praxis:

//RewriteEngine on
//RewriteRule (.*)\.html$ /cgi-bin/meinscript.pl?var=$1

Hier werden alle Dateien mit der Endung html dem Skript meinscript.pl übergeben und der Dateiname gleichzeitig als Parameter übermittelt.
RewriteRule ist der am meisten gebrauchte Befehl von mod_rewrite.
Aber es gibt noch andere sehr wichtige Anweisungen:
Die Anweisung RewriteBase
RewriteBase darf nur in einem Directory-Container innerhalb der Datei httpd.conf oder in .htaccess verwendet werden. RewriteBase ist zwingend erforderlich, wenn ein Verzeichnis nicht unter seinem physikalischen Namen von Apache erreichbar ist, z.B. durch Einträge eines Alias. Wird mit Alias gearbeitet, findet RewriteRule entsprechende Einträge von alleine nicht. RewriteBase schafft da Abhilfe:
Führen wir gen. obiges Beispiel weiter: Alle aufgerufenen Dateien mit Endung .html sollen an ein Skript namens meinscript.pl übergeben werden. Das physikalische Verzeichneis lautet /home/juergen/einsaetze/2011. Das gen. Directory wurde mit einem Alias /2011 zwecks schnellerem Auffindens beispielsweise in der Datei .htaccess versehen.
Die Anweisung RewriteRule hat jetzt ein echtes Problem und deren alleinige Anwendung würde nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Hier kommt der Befehl RewriteBase ins Spiel:

//RewriteEngine on
//RewriteBase /2011
//RewriteRule (.*)\.html$ /cgi-bin/meinscript.pl?var=$1

Dies ist nur ein ganz kleiner Einblick in mod_rewrite, weitere Informationen bietet: http://www.apache.org

CSS – Cascading Style Sheets

CSS bedeutet Cascading Style Sheets, womit aufeinanderfolgende geschachtelte Gestaltungsvorgänge gemeint sind. Dabei handelt es sich um Stilvorlagen, im Englischen “stylesheets”, strukturierter Dokumente. Die CSS werden vor allem in Verbindung mit HTML oder XML verwendet.

Ursprünglich sollte mit den Cascading Style Sheets unter Hinzunahme von HTML und XML eine Untergliederung des Inhaltes eines Dokumentes sowie die Beschreibung und Bedeutung seiner Teile erreicht werden. Mit den Cascading Style Sheets können unabhängig von der Beschreibung und Bedeutung der Dokumente, die Darstellung, sprich Layout, Farben und Schrifttyp, festgelegt werden.

So können einzelne Elemente des Dokuments mittels ihr ID, ihrer Position im Text oder aufgrund ihres Elementnamens erkannt werden. Auf diese Weise können die CSS aufgrund ihrer Regeln, die Festlegung der Werte für spezielle Darstellungsattribute jedes Elementes erreichen.

Dies kann an einer zentralen Stelle geschehen, so zum Beispiel auch in einem völlig eigenen Dokument, womit die erneute Verwendung bei anderen Dokumenten vereinfacht werden kann. Ebenfalls den Arbeitsvorgang erleichtert das das sogenannte Vererbungsmodell. Das “cascading” erlaubt eine Minderung der Definitionen. So brauchen Auszeichnungsattribute nicht immer wieder neu erstellt zu werden.

So wird verhindert, dass Definitionen immer wieder neu erstellt werden müssen. Mit dieser Art von Gestaltungsvorgang wie den CSS, können diverse Ausgabemedien, sprich Sprache, Projektion, Bildschirm oder Papier vorgegeben werden. Dadurch können zum Beispiel bei Mobiltelefonen die Anzeigen auf kleinere Höhen oder Breiten angepasst werden oder bei Druckvorgängen Hyperlinks speziell aufgeführt werden. Mit den CSS können Schrifttypen und Farben individuell eingestellt werden.

Außerdem gewährleisten die Cascading Style Sheets auch, dass Elemente freu positioniert werden können oder auch Hintergrundbilder festgelegt werden können. So wird CSS bei den meisten Websites angewandt. Als weitere Eigenschaften der Cascading Style Sheets können auch neben der Schriftformatierung und Hintergrundfarben sowie Hintergrundbilder, auch die Schriftformatierung mit Schriftartendatei genannt werden.

Ebenso ist die Ausrichtung und Absatzkontrolle und des Außenrandes und Abstands möglich. Der Weiteren kann mit CSS der Innenabstand und der Rahmen bestimmt werden. Besonders an CSS ist zudem, dass eine Listenformatierung und eine Tabellenformatierung, sowie die Erstellung von Pseudoelemente und Pseudoklassen möglich ist. Was Anwender ebenso einzigartig an CSS finden ist die Sound-Kontrolle für Sprachausgabe sowie der Filter, der allerdings nur mit Microsoft kompatibel ist.

Zu der Entstehung von CSS ist zu sagen, dass im Jahr 1993 der erste Vorschlag für Web-Stylesheets kam. Dem folgten dann etliche Vorschläge bis 1995. Die bekannten CSS schlug Håkon Wium Lie im Jahr 1994 vor. Diese wurden dann zusammen mit Bert Bos, der zu der Zeit an einer Browserimplementierung, Argo genannte, arbeitete, entwickelt.

Auch wenn es zu der Zeit weitere Sprach dieser Art gab, so war die Entwicklung der CSS am erfolgreichsten, da die Entwickler Regeln definieren lassen konnten, welche die Eigenschaft hatten, über diversen folgende Stylesheets hinweg transferiert zu werden. So wurde Idee von Håkon Wium Lie 1994 in Chicago präsentiert und stoß dort auf Begeisterung, womit die CSS 1996 als CSS Level 1 auf den Markt kam.

Ein Codebeispiel zu CSS wäre:

//@media screen
//{
//p.bodyText {font-family:verdana, times, serif;}
//}

//@media print
//{
//p.bodyText {font-family:georgia, arial, sans-serif;}
//}

//@media screen, print
//{
//p.bodyText {font-size:8pt}
//}

XML – Xtensible Markup Language

Xtensible Markup Language – XML, ist eine Meta-Sprache in Form von Textdaten, die den Austausch, die Darstellung sowie die Datenmanipulation von Daten erlaubt, so dass diese von zahlreichen Anwendungen genutzt werden kann.

Beim XML, anders als beim HTML, handelt es sich nicht um ein festes Format im Sinne einer bestimmten Sprache, sondern geht es vielmehr um eine Metasprache, welche Vorschriften bereitstellt und zahlreiche Sprachen für die vielseitigsten Dokumenten definiert. Aber auch ermöglicht XML, neben der Unterstützung unterschiedlicher Arten des Dokumentenaustausches, die flexible Weiterverarbeitung von Dateninformationen und bildet die Grundlage für eine Verwendung von Metadaten.

XML – die Entstehung:
XML ist der Nachfolger der SGML – Standard Generalized Markup Language – Metasprache, die schon Anfang der 70-er Jahre von den Entwicklern verwendet wurde. Der Nachteil an der Sprache war es jedoch, dass die Marken auf unterschiedlichen Tools verarbeitet werden mussten. Folglich entschloss man sich, einen neue Metasprache zu entwickeln, die es ermöglichte beliebige Markup-Sprachen zu beschreiben, und diese dann mit den gleichen Tools zu verarbeiten. Da XML logisch eine Ebene über der zu beschreibenden Sprache liegt, spricht man hier von Metasprache.

Die XML Grammatik:
Die Grammatik von XML entspricht grundsätzlich der vereinfachten SGML Grammatik. Die Grammatik wird als „regulär“ bezeichnet. So muss, beispielsweise, jedes Tag mit einem Ende-Tag geschlossen werden: //<P>….</P>. Auch die Attributwerte befinden sich immer in Anführungszeichen: //<TD ALIGN=“LEFT“>. Jedem Attribut wird ein Wert zugewiesen und XML ist case-sensetiv.

Merkmale von XML:
XML ermöglicht das Einfügen strukturierter Daten in eine Textdatei. Die Syntax und der Aufbau der XML ähnelt der HTML Sprache ein wenig. Die Sprache wird von Maschinen gelesen, ist aber auch dem Menschen verständlich. XML vereinigt eine ganze Familie von Technologien und ist wortreich. Als eigenständige Sprache ist XML noch recht neu, entsprang aber einer bedeutenden Sprache. Zudem ist XML plattformunabhängig, lizenzfrei und wird umfangreich unterstütz.

Aufbau und Inhalt:
Ein XML Dokument beinhaltet mindestens ein Element und den dazugehörigen Inhalt: //<title>Präsentation</title>. Das Element besteht aus einem Anfang-Tag, dem Inhalt und dem Ende-Tag. Ein XML Dokument besteht genau aus einem Wuzelelement, der auch als Basiselement bezeichnet wird und weiteren, untergeordneten Elementen. Die untergeordneten Elemente können auch verschachtelt wiederholt werden:
//<person>
//<name> Konrad Zuse </name>
//<title> Die Idee zur Prozesssteuerung</title>
//<title> Echo</title>
//<title>Rechner</title>
//</person>
Hier wurde das Element “title” mehrfach im XML Dokument verarbeitet.

Inhalt mit reservierten Zeichen:
Einige Zeichen dürfen nicht im Text verwendet werden, da diese, wie der Name schon sagt zur Abgrenzung von Bezeichner und Inhalt oder Werten eines Attributes dienen. Ein Beispiel solchen Zeichen wäre: <, & oder “. Aber auch die Zeichen < und & dürfen nicht im Inhalt eines Elements verwendet werden, da diese Teil der Sprache sind und vom Rechner falsch interpretiert werden. Jedoch darf der Name eines Elements Buchstaben, Zahlen, Bindestriche oder aber auch Punkte und Unterstriche enthalten.

Deklaration und Kommentare:
Ein XML Dokument kann – ist aber keine Voraussetzung- weitere Bestandteile, wie etwa XML Deklaration, Processing Instructions und Kommentare enthalten. So kann ein Dokument in der ersten Zeile mit der Versionsnummer deklariert werden. Aber auch kann die gesamte Datei Kommentare enthalten. Dies ist besonders praktisch, wenn die Datei später von einem Programmierer gelesen werden soll, der die Seite nicht programmiert hat, diese jedoch zur Weiterentwicklung benötigt.

XHTML- Extensible Hypertext Markup Language

XHTML, alles Wissenswerte. Was ist XHTML? XHTML ist eine Neuformulierung von HTML auf Basis von XML. Aber was bedeutet das X vor dem HTML? XHTML= Extensible Hypertext Markup Language= Erweiterbare Hypertext-Auszeichnungssprache.

Was bedeutet XML? XML heißt ausgesprochen Extensible Markup Language und steht für eine Metasprache, die bestimmte Regeln für Auszeichnungssprachen aufstellt. In XHTML sind die Regeln strenger und eindeutig. Jedes Element, das aufgemacht wurde, muss wieder geschlossen werden. Eine logische Verschachtelung der Elemente ist unabdingbar.

Man spricht von der sogenannten Wohlgeformtheit. XHTML sieht zwar dem HTML sehr ähnlich, hält sich allerdings an strenge Regeln, und zwar die des XML. Es können nur wohlgeformte Dokumente angezeigt werden. Passiert ein Fehler bricht der Vorgang ab und gibt eine Fehlermeldung aus. Welche Vorteile bietet das XHTML?

Es ist kompatibel mit anderen XML-Anwendungen. Und welchen Nachteil gibt es bei XHTML? Bis zur Version 6.0 kann der Internet Explorer keine XHTML-Seiten anzeigen. Es gibt zwar Seiten die dem Anschein nach XHTML-Seiten sind, jedoch sind dies Seiten mit falscher Syntax und werden mit dem falschen MIME-Typen ausgeliefert.

Was ist der MIME? Der MIME-Typ sagt dem Empfänger, welcher Art ein Dokument ist, welchen Parser es verwenden soll und welche syntaktischen Regeln gelten. HTML-Seiten haben text/html, JPEG-Bilder haben image/jpeg, Flash hat application/x-shockwave-flash. XHTML hat eben application/xhtml+xml.

Normalerweise wird der MIME-Typ durch den Server http angesagt, notfalls durch eine Dateiendung. So werden php-Seiten nach dem Parsen meist als text/html weitergereicht an den Browser. Eine im Typ XHTML geschriebene Webseite wird meist mit der Endung .html abgespeichert. So zeigt es dann auch der Browser an. So erscheint es für den Browser als normales HTML und dieser behandelt das Dokument entsprechend.

Ein großer Unterschied besteht nicht. So sieht man quasi auch auf einem Internet Explorer ein XHTML. Das Grundgerüst der XHTML-Dateien besteht aus vier Elementen , , und . Das -Element umschließt das gesamte HTML-Dokument. Das Attribut xmlns spezifiziert, dass es sich bei dem – und allen darin enthaltenen Elementen um Elemente des XHTML-Namensraum handelt. Das Attribut xml:lang=”de” teilt den verarbeitenden Programmen mit, dass die im Dokument für Text verwendete Sprache Deutsch ist.

Das -Element enthält den Kopf-Bereich. In ihm befinden sich Angaben über das Dokument, wie etwa der Dokumenttitel () oder Meta-Angaben. Das Element enthält also alle Bilder, Texte, Tabellen, Formulare und Verlinkungen, die Sie im Browserfenster sehen. Vor und nach jedem Abschnitt kann Leerraum vorkommen. XHTML beginnen mit einer XML-Deklaration, welche die verwendete XML-Version und die Zeichenkodierung festlegt Anschließend folgt mit die Dokumenten-Typ-Festlegung.

Diese legt fest, welche Definition von Dokumententyp zu Grunde liegt. XHTML bietet die Möglichkeit, Kommentare einzubinden. Geöffnet und auch geschlossen werden solche Kommentare im Format XHTML durch sogenannte Begrenzer. XHTML verwendet als Zeichenvorrat Unicode. Man kann also jedes Zeichen aus Unicode in XHTML-Dokumenten verwenden.

Grundsätzlich kann man Dokumente im Format XHTML in jeder beliebigen Zeichenkodierung schreiben und abspeichern, solange sie mit der korrekten Information zur Kodierung vom Webserver ausgeliefert werden. Als Beispiel das Grundgerüst einer XHTML-Datei:

//<?xml version=”1.0″ ?>
//<!DOCTYPE html PUBLIC “-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN”
//”http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd”>
//<html xmlns=”http://www.w3.org/1999/xhtml”>
//<head>
//<title>Beschreibung der Seite</title>
//</head>

//</body>
//</html>

SVG – Scalable Vector Graphics

Unter dem SVG, den sogenannten Scalable Vector Graphics, was auf deutsch soviel heißt wie skalierbare Vektorgrafiken, versteht man die zur Beschreibung zweidimensionaler Vektorgrafiken empfohlene Spezifikation des W3C. Das W3C ist das World Wide Web Consortium.

Das SVG basiert auf XML. Dadurch kann die Bearbeitung von SVG-Dateien einfach durch den Texteditor erfolgen. Das bedeutet, dass Texte von SVG-Dateien, für Übersetzungen, die computergestützt sind, leicht zugänglich sind. Anderenfalls gibt es für diese Zwecke jedoch auch spezielle Bearbeitungsprogramme. Dem W3C wurden zur Standardisierung im Jahr 1998 zwei Sprachen eingereicht.

Darunter die VML, die Vector Markup Language von Microsoft und Macromedia sowie die PGML, die Precision Graphics Markup Language von Adobe, Sun, IBM und Netscape. Das World Wide Web Consortium jedoch übernahm keine der beiden Sprachen.

Es zog vor, die beiden Sprachen zu kombinieren und einen eigene Sprachen daraus zu kreieren. So wurde dann 2001 die SVG 1.0 Specification von der W3C publiziert. Diese wurde teilweise als Standard von der IT-Industrie akzeptiert, so können viele, der sich im Gebrauch befindenden Browser, ohne eine Installation von Erweiterungen im Nachgang, den Sprachumfang größtenteils darstellen.

Allerdings ist bei dem Internet Explorer bis hin zu der Version 8 eine weitere Plug-in-Installation von Nöten. Unterstützt werden Animationen von SVG mithilfe SMIL. Microsoft wollte zunächst nicht dem SVG folgen und unterstützte nur die Vektorsprache VML mit seinen Anwendungen. Mit der Version 9, ist jedoch die erste Version des Internet Explorers für die Anwendung mit SVG geschaffen. Die SVG Version, die momentan, seit 2008 von dem W3C empfohlen wird, ist die Version 1.2. Der Vorteil der SVG ist, dass in einem Koordinatensystem bei der SVG als Vektorgrafik als Koordinaten Dezimalbrüche akzeptiert werden.

Bei der Rastergrafik hingegen werden nur ganzzahlige Koordinaten erlaubt. Der Koordinatenursprung bei dem Koordinatensystem der SVG, liegt in der oberen linken Ecke des Zeichenbereichs. Dabei handelt es sich um ein internes Koordinatensystem ohne Dimension. Dabei weisen die X-Achse nach rechts und die Y-Achse nach unten. Dimensioniert wird dieses Koordinatensystem durch width und height, also Breite und Höhe.

In SVG können als Einheiten relative aber auch absolute Angaben, zum Beispiel Meter oder Zoll, gewählt werden. Alle relativen und absoluten Größenangaben beziehen sich innerhalb der Grafik auf das Koordinatensystem. Zur Verfügung stehen hierfür die Einheiten, die von den Cascading Style Sheets bekannt sind. SVG-Koordinaten sind Gleitkommazahlen, im Gegensatz zu Rastergrafiken, welche Ganzzahlen sind.

Das bedeutet, dass eine Koordinate in SVG beliebig exakt sein kann, wobei die Beschränkung des Wertebereich ganzzahliger Pixel-Angaben durch die maximale Bildgröße geschieht. Es gibt unter den Elementen, verschieden Typen, die von SVG unterstützt werden. Hierzu gehören grundsätzlich drei Typen.

Zum Einem handelt es sich dabei um Vektorgrafiken, die aus grafischen Primitiven aufgebaut sind und Rastergrafiken, welche extern einbindbar sind.

Ebenso wie ein, in einem bestimmten Schrifttyp verfasster Text, welcher für das Render-Programm verfügbar sein muss. Die grafischen Elemente in SVG sind die sogenannten grafischen Primitive, womit Transparenz oder Umrisslinie durch Attribute bestimmt werden können. Hier ist ein typisches Beispiel für einen Code der SVG:

//<?xml version=”1.0″ encoding=”iso-8859-1″?>
//<!DOCTYPE svg PUBLIC “-//W3C//DTD SVG 1.0//EN”
//”http://www.w3.org/TR/2001/REC-SVG-20010904/DTD/svg10.dtd”>
//<svg xmlns=”http://www.w3.org/2000/svg”>
//</svg>

PHP Forum: Webmaster sind begeistert

Wenn man ein eigenes Forum erstellen möchte, benötigt man die angemessene Skriptsprache, die mit ihrem Syntax eine entsprechend dynamische Webseite errichten kann. PHP, eine Skriptsprache die sich hervorragend dafür eignet, wird oft verwendet, um ein eigenes Forum zu schreiben. Durch eine Datenbankunterstützung, die breit angelegt ist, sowie einer Internet-Protokoll Einbindung und zahlreicher Funktionsbibliotheken (Hilfsmodule, die beim Programmieren unterstützend wirken) ist es möglich, ein eigenes Forum entwickeln zu können.

Wenn man bedenkt, dass nahezu 75 % der existierenden Webseiten mithilfe der Skriptsprache PHP entwickelt werden, wird ersichtlich, inwiefern man auf dieses Angebot angewiesen ist. Es handelt sich um eine freie Software, bei der man lediglich einen PHP-Lizenz benötigt. Im Jahre 1995 entwickelt, gibt es verschiedene Typen. So exesteren PHP/FI, PHP drei, PHP vier, und PHP fünf. PHP/FI bildet die Grundlage und wird in der Programmiersprache C geschrieben.

PHP drei wurde verändert, was im Endeffekt für eine Verbreitung dieser Web-Skriptsprache sorgte. PHP vier definiert sich durch eine Standardimplementierung, wodurch die Ausführungsgeschwindigkeit aber auch einzelne Applikationen deutlich verbessert wurden. PHP fünf erschien im Jahre 2004 , und wird heutzutage oftmals verwendet. Die Funktionsweise ist recht übersichtlich. Zunächst existieren drei Komponenten. Das Internet, der Server und der Klient.

Zwischen diesen drei Komponenten findet in sechs Schritten ein Ausgleich statt, durch den sich PHP definieren lässt. Zunächst stellt der Klient eine Anfrage an das Internet. Danach wird der Webserver die entsprechend gefragte Datei von der Serverfestplatte herunterladen. Danach findet eine Übergabe an den PHP Interpreter (Erzeuger der Datei in unterschiedlichen Format) statt, wobei ein generierter Code auf diese Art und Weise an den Webserver zurückgeleitet wird.

Als letztes wird vom Server dieser Generiertecode ans Internet weitergeleitet und kann dementsprechend vom Klient genutzt werden. Aufgrund dieser Funktionsweise und der Interaktion dieser drei Komponenten handelt es sich um ein übersichtliches, flexibles und sinnvolles System. Der Nachteil besteht lediglich darin, dass eine PHP Seite immer eine Interpreter benötigt, damit ein Code erzeugt werden kann. Möchte man eine eigene Internetseite für ein Forum schreiben, kann man sich der PHP Skriptsprache bedienen.

Die einzelnen Befehle und Daten werden schnell umgesetzt und aufgrund der Interaktion zwischen Klient, Internet und Server findet ein zuverlässiger Austausch statt, der sinnvoll ist. Man sollte lediglich darauf achten, dass man eine sichere Serverkonfiguration durchführt, da andernfalls Daten in das Skript eingeschleust werden könnten, die nicht wünschenswert sind.

So ist eine sorgfältige Überprüfung und Filterung wichtig, wenn man PHP in vollem Umfang nutzen möchte und sich ein eigenes Forum jeder Art schreiben will.