LinkedIn – Passwörter geknackt?

LinkedIn – Passwörter geknackt?

80% aller Passwörter wurden auf der Homepage http://www.linkedin.com
gehackt und es werden täglich mehr. Denn die Firma LinkedIn hat ihre
Daten nicht abgesichert. Das heisst, die Haustür steht weit offen.
Hacker haben das entdeckt und lesen nun alle Passwörter aus und laden
diese ins Internet hoch. Falls Sie Kunde bei LinkedIn sind, sollten Sie
in den nächsten zwei Monaten jeden Morgen Ihr Passwort ändern. Nehmen
Sie dazu einfach den Wirtschaftsteil einer Zeitung und nehmen Sie die
Börsenkurse als Passwörter, das kann niemand rausfinden und es geht
schnell und einfach.

Das Leck bei LinkedIn existiert schon über viele Jahre. Weil aber eine Firewall Geld kostet, deswegen hat sich die Firma das einfach gespart. Deswegen sollten Sie als Kunde von Facebook oder Twitter oder hier LinkedIn immer die AGB im Auge haben. Denn wenn zum Beispiel Daten gestohlen werden, die Ihre Betriebsgeheimnisse, die Sie bei LinkedIn gelagert haben, preisgeben, dann werden Ihnen die AGB von LinkedIn verraten, dass Sie allein auf Ihrem Schaden sitzen müssen. Alle diese Communities haben den Nachteil, wenn Verbrechen an ihren Daten durchgeführt werden, dann ist der User das Opfer, das zahlt. LinkedIn
steht immer blütenweiss unschuldig da, weil Schadensfälle in den AGB
einfach ausgenommen werden. Hacker haben GPU-basierte Crackingcluster
installiert, die mehr als 140 Millionen Passwörter aus den Datenbanken
von LinkedIn bereits herausgeholt haben.

Erschreckend für den Konsumenten ist, dass bereits im Jahr 2012 die Hash-Schlüssel gestohlen worden sind. Und obwohl das bekannt ist, hat die Firma LinkedIn nicht
reagiert. So wurde auch in Blogs vor dem unsicheren System gewarnt und
freche User haben Spotthomepages eröffnet mit dem Motto „Knack mich wenn
Du kannst!“. Und das ist jetzt passiert. Wenn wir nun die Listen uns
anschauen im Internet – wenn Sie jetzt ein schlechter Mensch sind,
können Sie jetzt zum Nachbarn gehen und seinen Account auslesen. Denn
das ist ja die Pointe.

Von allen Usern steht das geheime Passwort und die ID in den Dateilisten. Falls Sie jetzt Sicherheitsbeauftragter in einer Firma sind, wird Sie jetzt noch ein Fakt noch mehr erschrecken. Nämlich, da ja die Passwörter jetzt in Klarschrift zu lesen sind, 80% benutzt das Passwort 123456, gefolgt von dem Passwort 123456789. Noch
zwei weitere Passwörter kamen zum Einsatz, damit kriegen Sie jeden
Account auf: linkedin und password. Falls Sie sicher surfen wollen, dann
hat jedes Ihrer Passwörter drei Sonderzeichen, drei grosse Buchstaben,
drei kleine Buchstaben und drei Ziffern.

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