XHTML- Extensible Hypertext Markup Language

XHTML- Extensible Hypertext Markup Language

XHTML, alles Wissenswerte. Was ist XHTML? XHTML ist eine Neuformulierung von HTML auf Basis von XML. Aber was bedeutet das X vor dem HTML? XHTML= Extensible Hypertext Markup Language= Erweiterbare Hypertext-Auszeichnungssprache.

Was bedeutet XML? XML heißt ausgesprochen Extensible Markup Language und steht für eine Metasprache, die bestimmte Regeln für Auszeichnungssprachen aufstellt. In XHTML sind die Regeln strenger und eindeutig. Jedes Element, das aufgemacht wurde, muss wieder geschlossen werden. Eine logische Verschachtelung der Elemente ist unabdingbar.

Man spricht von der sogenannten Wohlgeformtheit. XHTML sieht zwar dem HTML sehr ähnlich, hält sich allerdings an strenge Regeln, und zwar die des XML. Es können nur wohlgeformte Dokumente angezeigt werden. Passiert ein Fehler bricht der Vorgang ab und gibt eine Fehlermeldung aus. Welche Vorteile bietet das XHTML?

Es ist kompatibel mit anderen XML-Anwendungen. Und welchen Nachteil gibt es bei XHTML? Bis zur Version 6.0 kann der Internet Explorer keine XHTML-Seiten anzeigen. Es gibt zwar Seiten die dem Anschein nach XHTML-Seiten sind, jedoch sind dies Seiten mit falscher Syntax und werden mit dem falschen MIME-Typen ausgeliefert.

Was ist der MIME? Der MIME-Typ sagt dem Empfänger, welcher Art ein Dokument ist, welchen Parser es verwenden soll und welche syntaktischen Regeln gelten. HTML-Seiten haben text/html, JPEG-Bilder haben image/jpeg, Flash hat application/x-shockwave-flash. XHTML hat eben application/xhtml+xml.

Normalerweise wird der MIME-Typ durch den Server http angesagt, notfalls durch eine Dateiendung. So werden php-Seiten nach dem Parsen meist als text/html weitergereicht an den Browser. Eine im Typ XHTML geschriebene Webseite wird meist mit der Endung .html abgespeichert. So zeigt es dann auch der Browser an. So erscheint es für den Browser als normales HTML und dieser behandelt das Dokument entsprechend.

Ein großer Unterschied besteht nicht. So sieht man quasi auch auf einem Internet Explorer ein XHTML. Das Grundgerüst der XHTML-Dateien besteht aus vier Elementen , , und . Das -Element umschließt das gesamte HTML-Dokument. Das Attribut xmlns spezifiziert, dass es sich bei dem – und allen darin enthaltenen Elementen um Elemente des XHTML-Namensraum handelt. Das Attribut xml:lang=“de“ teilt den verarbeitenden Programmen mit, dass die im Dokument für Text verwendete Sprache Deutsch ist.

Das -Element enthält den Kopf-Bereich. In ihm befinden sich Angaben über das Dokument, wie etwa der Dokumenttitel () oder Meta-Angaben. Das Element enthält also alle Bilder, Texte, Tabellen, Formulare und Verlinkungen, die Sie im Browserfenster sehen. Vor und nach jedem Abschnitt kann Leerraum vorkommen. XHTML beginnen mit einer XML-Deklaration, welche die verwendete XML-Version und die Zeichenkodierung festlegt Anschließend folgt mit die Dokumenten-Typ-Festlegung.

Diese legt fest, welche Definition von Dokumententyp zu Grunde liegt. XHTML bietet die Möglichkeit, Kommentare einzubinden. Geöffnet und auch geschlossen werden solche Kommentare im Format XHTML durch sogenannte Begrenzer. XHTML verwendet als Zeichenvorrat Unicode. Man kann also jedes Zeichen aus Unicode in XHTML-Dokumenten verwenden.

Grundsätzlich kann man Dokumente im Format XHTML in jeder beliebigen Zeichenkodierung schreiben und abspeichern, solange sie mit der korrekten Information zur Kodierung vom Webserver ausgeliefert werden. Als Beispiel das Grundgerüst einer XHTML-Datei:

//<?xml version=“1.0″ ?>
//<!DOCTYPE html PUBLIC „-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN“
//“http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd“>
//<html xmlns=“http://www.w3.org/1999/xhtml“>
//<head>
//<title>Beschreibung der Seite</title>
//</head>

//</body>
//</html>

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