MySQL Datenbank von Oracle

MySQL Datenbank von Oracle

Die heute am weitesten verbreitete Datenbank ist MySQL von Oracle. Die Datenbank ist leicht zu installieren, liegt neben einer kommerziellen Lizenz auch als freie Software mit General Public License (GPL) vor und versteht die meisten Programmiersprachen. Das macht diese Datenbank zum Favoriten der meisten Hoster und bildet die Grundlage dynamischer Seitengestaltung.

Zum Einsatz kommt MySQL vorwiegend zur Speicherung von Webservices. In Verbindung mit Apache-Server und der Skriptsprache PHP wird dieses Datenbankverwaltungssystem von Google, YouTube oder Wikipedia eingesetzt. Wer Daten in solchen Mengen zu verwalten hat, ist auf eine unbeschränkte Datenbank angewiesen.

Die Größe der Tabellen, in denen MySQL die Daten abspeichert, ist lediglich durch das verwendete Betriebssystem beschränkt. Zudem ist MySQL in der Lage, mehrere Datenbanken miteinander in Verbindung zu bringen und so als Datenbankmanagementsystem (DBMS) zu fungieren.

Der Name setzt sich zusammen aus dem Vornamen der Tochter (My) des finnischen Softwareentwicklers Ulf Michael Widenius und einer Kurzbeschreibung der Funktionsweise: Structured Query Language beschreibt die strukturierte Abfragesprache und ist selbst für den Laien leicht erlernbar. So führt die Abfrage „select * from Kunden where umsatz>1000;“ zur Ausgabe einer Liste aller Kunden, die mehr als 1000 EUR Umsatz gemacht haben. Die Abfragen können beliebig erweitert werden. So können Beginn-Daten angebracht werden (>1000 EUR Umsatz seit 1.1.2000) und vieles mehr.

Die relationale Datenbank MySQL ist der Migration von Daten aus anderen Datenbanksystemen wie Access aufgeschlossen. Mit Hilfe der Mig-4-Migrationsmethode und dem grafischen Werkzeug MySQL Migration Suite gelingt die Umstellung schnell und problemlos.

Berechnungen von Oracle zufolge sind die anfallenden Gesamtkosten für den Betrieb von MySQL bedeutend geringer, als bei Verwendung anderer Datenbanksysteme. Berechnet werden die Total Cost of Ownership (TCO), die neben dem Anschaffungspreis auch die Unterhaltungskosten berücksichtigen. Im Vergleich zu anderen Datenbanken kann hier lt. Hersteller eine Einsparung von bis zu 2,3 Mio. $ im Verlauf von 3 Jahren möglich sein.

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