PHP per OOP und MVC

PHP per OOP und MVC

Wer professionell mit PHP programmieren will, der kommt an MVC, OOP und Design pattern nicht wirklich vorbei!

Model-View-Controller Konzept Das Model-View-Controller-Konzept wurde 1979 eingeführt und gilt heute als Standard für den Grobentwurf vieler komplexer Softwaresysteme. Eingestuft wird das MVC-Konzept (Kurzform für „Model-View-Controller-Konzept“) als Architekturmuster oder auch als Entwurfsmuster.

Grundlegend setzt sich das Konzept aus 3 Teilen zusammen: Datenmodell (engl. model), Präsentation (engl. view) sowie Programmsteuerung (engl. Controller).
Ziel ist hierbei, ein modularer Programmentwurf der spätere Änderungen und Erweiterungen erleichtert sowie die Wiederverwendbarkeit einzelner Komponenten ermöglicht.
Stärken dieses Prinzips kommen zum Beispiel zum Vorschein, wenn eine Anwendung für eine weitere Plattform bereitgestellt werden soll. Dank dem MVC-Konzept kann das Datenmodell beibehalten werden, lediglich Präsentation und Programmsteuerung müssen neu implementiert werden. So kann eine Anwendung, unter Verwendung des selben Datenmodells, zum Beispiel für Windows, Mac und Linux zugänglich gemacht werden.

Die drei Komponenten des MVC-Konzepts setzen sich wie folgt zusammen:

Datenmodell
Im Datenmodell sind die darzustellenden Daten enthalten. Es arbeitet unabhängig von Präsentation sowie Steuerung.
Die Änderung wie auch Bekanntgabe relevanter Daten im Datenmodell wird mit Hilfe des Entwurfsmuters „Beobachter“ umgesetzt. Hierbei ist das Datenmodell das zu beobachtenede Subjekt.

Präsentation
Die Aufgabe der Präsentationsschicht beläuft sich grundlegend auf die Darstellung benötigter Daten aus dem Datenmodell, sowie die Entgegennahme von Benutzerinteraktionen.
Die Präsenationsschicht kennt sowohl ihre Steuerung als auch das Datenmodell, dessen Daten sie präsentiert.
In den meisten Anwendungen wird die Präsentation mit Hilfe des Entwurfsmuters „Beobachter“ über Änderungen von Daten im Datenmodell unterrichtet, um anschließend die aktuellen Daten abzurufen.

Programmsteuerung
Jeder Präsentation ist eine Programmsteuerung zugewiesen. Die Programmsteuerung nimmt die Benutzeraktionen entgegen, wertet sie aus und reagiert entsprechend. Sie sorgt ebenso dafür dass die Benutzeraktionen wirksam werden, sei es durch Änderung der Präsenation oder durch Weiterleiten an das Datenmodell.
Ohne die heutige Objektorientierung, würde ein Konzept, bestehend aus Datenmodell und Präsenation, vollkommen ausreichen. In diesem Fall würde das Datenmodell die Aktualisierung und Auswertung der Benutzerinteraktion übernommen.In heutiger objektorientierter Umgebung jedoch, ist es besser wenn das Datenmodell lediglich die Geschäftsobjekte enthält.
Die Programmsteuerung wiederrum ist dann für die Weitergabe von Benutzereingaben, von der Präsenation, an das Datenmodell verantwortlich.Außerdem kann die Programmsteuerung Mechanismen zur einschränkung der Benutzerinteraktion mit der Präsentation beinhalten.

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